30.09.2020 22:41 Uhr

Megan Fox: War ihr sexy Image Schuld an ihren Kino-Flops?

Megan Fox glaubt, dass ihr Status als Sexsymbol dem Erfolg des Films "Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack" im Weg stand.

imago images / Starface

Die 34-jährige Schauspielerin Megan Fox spielte die Titelrolle der Jennifer Check – eine Cheerleaderin der Highschool, die von einem Dämon besessen ist – in dem Horrorfilm von 2009, der damals enttäuschende Kritiken erhielt und an den Kinokassen floppte.

Über ihr sexy Image

Megan beharrt jedoch noch immer darauf, dass ihr Image und ihr zunehmender Ruhm zum Untergang des Films geführt haben. Kritiker hätten dem Film daraufhin nie eine faire Chance gegeben.

„Vieles davon drehte sich nur um mein damaliges Image und darum, wer ich damals in den Medien war und die Gegenreaktion darauf. Der Film hatte nie wirklich eine Chance. Ich wurde ein wenig verunglimpft, als der Film sich auf seine Veröffentlichung vorbereitete […] und dann… fing es an, mich niederzureißen“, erzählt die Dreifach-Mama.

Quelle: instagram.com

Streit mit Michael Bay

Fox glaubt auch, dass ihr Streit mit dem „Transformers“-Regisseur Michael Bay die Chancen des Films nicht gerade erhöhten. Megan arbeitete mit Bay an dem ursprünglichen Roboter-Blockbuster von 2007 und erneut an „Transformers – Die Rache“ von 2009 – in beiden spielte sie Mikaela Banes.

Megan erinnerte sich im „Eli Roth’s History of Horror: Uncut“-Podcast an die Reaktion auf ihre Fehde mit Bay: „Das passierte genau dann, als ich auf der Pressetour für ‚Jennifer’s Body‘ war. Ich glaube, alles ist irgendwie auf einmal explodiert. Ich glaube, die Leute sahen mich definitiv als negativ oder mit schlechten Absichten oder einfach als oberflächlich und egoistisch an, wenn man es auch nur darauf reduzieren und vereinfachen könnte.“

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Frauenfeindliches Hollywood

Auch Megan Fox hat offenbar „erschütternde Erfahrungen“ in ihrer Karriere gemacht. In einem bemerkenswerten Statement beschimpft sie die Branche als „frauenfeindlich und rücksichtslos“. Vor allem zwei Vorkommnisse mit Regisseur Michael Bay werden derzeit heftig diskutiert.

In einem Instagram-Beitrag holt die Schauspielerin zum Rundumschlag gegen ihre Branche aus und bezeichnet die Hollywood-Maschinerie unter anderem als rücksichtslos und frauenfeindlich. Fox nimmt in ihren Ausführungen Bezug auf eine Fan-Diskussion, in der ihre Anhänger kritisieren, dass sie vor allem in ihrer Rolle in der „Transformers“-Reihe sexualisiert worden wäre und für das erfolgreiche Casting lediglich möglichst sexy ein Auto waschen musste.

Quelle: instagram.com

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Keine Details

Das wäre im Vergleich zu anderen Vorkommnissen allerdings „belanglos“ gewesen. Ins Detail geht sie dabei nicht, Fox beschreibt lediglich einen „langen und beschwerlichen Weg“, auf dem sie „einige wirklich erschütternde Erfahrungen“ sammeln musste. Zum besagten „Transformers“-Casting sagt Fox, dass sie zwar wirklich den privaten Ferrari von Regisseur Michael Bay (55) habe waschen müssen, aber zumindest volljährig gewesen sei und sie auch nicht dazu gezwungen worden wäre. Bay habe sie niemals sexuell belästigt oder versucht auszunutzen.

(TT)

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