27.11.2020 11:11 Uhr

Menowin Fröhlich: Seine Kinder sollen ihn nicht im Gefängnis besuchen

Menowin Fröhlich musste als kleiner Junge seine Mutter im Gefängnis besuchen. Solch eine traurige Kindheit möchte er seinen Kindern ersparen. Aber klappt das?

Foto: TVNOW / filmpool

Der Ex-DSDS-Star Menowin Fröhlich wuchs als Kind bei seiner drogenabhängigen Mutter Silvia auf. In der TVNOW‘-Doku „Menowin – Mein Dämon und ich“ verriet er, dass er damals als kleiner Junge seine Mutter deswegen im Gefängnis besuchen musste.

Schwere Kindheit

Fröhlich dazu: „Ich würde niemals meine Kinder ins Gefängnis kommen lassen, niemals! Ich hab das selber miterlebt früher. Ich musste mit acht, neun meine Mutter im Gefängnis besuchen und ich sag dir eins: Das war das Schlimmste, was ich jemals erleben musste.“

Und weiter: „Durch diese Tore zu gehen, als kleiner Acht-, Neunjähriger diese großen Schlüssel zu sehen, diese großen Türen, die auf- und wieder zugesperrt wurden – das war ganz schlimm.“

Menowin Fröhlich: Seine Kinder sollen ihn nicht im Gefängnis besuchen

Foto: TVNOW / filmpool

Über seine Drogenvergangenheit

Aber auch der 33-Jährige hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Drogen und Alkohol. Seine Frau Senay dazu in der Doku:

„Das war eigentlich gut damals, dass er nicht bei DSDS gewonnen hat, weil wenn er Erster geworden wäre, wüssten wir nicht, ob er vielleicht noch lebt. Gerade in diesem Moment hatte er ja total mit Drogen zu kämpfen und das hätte ihm nicht gutgetan.“

Menowin Fröhlich: Seine Kinder sollen ihn nicht im Gefängnis besuchen

Foto: TVNOW / filmpool

Seine Mutter macht sich Vorwürfe

Doch was hat den Musiker damals in die Sucht getrieben? Seine Mutter Silvia glaubt, dass sie selbst mit Schuld daran war, weil sie selbst abhängig von Heroin und Kokain gewesen war:

„Das macht ein Kind kaputt. Seine kleine Seele. Das tut dann weh und dann hat man sich betäubt. Und ich mache mir Vorwürfe. Ich gebe mir selber die Schuld.“