01.08.2020 09:51 Uhr

Ozzy Osbourne war sich sicher, dass er sterben würde

Ozzy Osbourne rechnete fest mit dem Tod. Der "Crazy Train"-Interpret durchlebte in den letzten zwei Jahren einen wahren Albtraum. Er stürzte, musste sich einer Operation am Hals unterziehen, erlitt eine Infektion an der Hand und musste wegen einer schlimmen Grippeinfektion erneut ins Krankenhaus.

imago images / Matrix

Anfang 2020 enthüllte er dann, dass er mit Parkinson diagnostiziert worden war. Kein Wunder, dass auch der hartgesottene Rocker kurz davor stand, den Mut zu verlieren.

Er hat große Schmerzen

„Ich bin noch nicht zurück bei 100 Prozent“, enthüllt er. „Ich bin bei 75 Prozent, aber es dauert so lange, sich zu erholen. Eine Wirbelsäulenoperation bedeutet schlechte News. Mir ging es so schlecht und ich habe immer noch viele Schmerzen.“

Irgendwann erreichte der Künstler seinen Tiefpunkt. „Es gab einen Punkt, an dem ich überzeugt war, dass ich sterben würde. Mir war so unwohl und elend zumute und ich hatte so viele Schmerzen.“

Ozzy hatte ernste Zweifel

Und weiter: „Ich dachte, dass sie es alle vor mir verbergen. Ich erinnere mich daran, dass ich zu Sharon gesagt habe ‚Du musst ehrlich mit mir sein. Ist es schlimmer, als ihr es darstellt?‘ Sie meinte ‚Nein'“, schildert der Star im Interview mit „SiriusXM“.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mittlerweile nimmt Ozzy keine Schmerzmittel mehr ein. Der 71-Jährige zeigt sich ungeduldig, bald wieder Vollgas geben zu können. „Ich kann es nicht erwarten, [wieder auf die Bühne zu kehren]“, gesteht er. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie könnte das allerdings noch eine Weile dauern.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sharon Osbourne (@sharonosbourne) am Mär 15, 2020 um 9:19 PDT

„Es wird auf seine Weise enden“

Das ist aber nicht sein einziges Problem: Ozzy leidet schon länger  an einer Parkinson-Krankheit, doch lässt sich  trotz dessen nicht davon abhalten, an einem neuen Album zu arbeiten.

Wegen seiner gesundheitlichen Probleme musste der Sänger sogar seine Abschiedstour 2019 abbrechen: „Es wird nicht einfach so enden – es wird auf seine Weise enden. Er wird wieder rausgehen, und selbst wenn es nur eine einzige riesige Show ist, um Tschüß zu sagen, er wird es machen“, erklärte seine Frau Sharon Osbourne erst kürzlich im „Mix1“-Podcast.

Galerie

Auch seine Frau leidet

Trotzdem falle es ihr nicht leicht, ihrem Mann beim Leiden zuzusehen: „Es ist herzzerreißend, das zu sehen. Er hatte diese Fahrt in seinem Leben, dann plötzlich – BOOM – landest du auf dem Boden der Tatsachen und verlierst deine Gesundheit. Dann ist es egal, was du besitzt, Geld oder sonst irgendetwas auf der Welt. Es gibt Dinge, die man nicht reparieren kann.“

Im Interview mit „Entertainment Tonight“ hatte Ozzy Osbourne kürzlich erst erklärt, dass ihm seine „Ordinary Man“-LP dabei half, sich weiterhin nützlich zu fühlen: „Das ganze Album kam aus dem Nirgendwo und es hat so viel Spaß gemacht. Es war das, was ich brauchte, um mir aus der Dunkelheit und dem Verderben zu helfen und half mir dabei, dass ich mich besser fühlte.“ (Bang)