10.08.2020 15:42 Uhr

Paul McCartney weinte wegen Barack Obama?

Sir Paul McCartney soll vor seinem Auftritt für den damaligen amerikanischen Präsidenten Barack Obama geweint haben. Auch die Sängerin Rumer war vor ihrer Performance von Burt Bacharach und Hal Davids "A House Is Not a Home"-Track ziemlich nervös, die im Jahr 2012 im Weißen Haus stattfand.

Fotos: imago images / ZUMA Wire & imago images / ZUMA Press

Rumer soll jedoch etwas erleichtert gewesen sein, als sie erfuhr, dass sogar einige der ganz großen Stars vor ihrem Auftritt von Lampenfieber geplagt waren.

„Er machte einen Fehler“

Sie enthüllte gegenüber der „The Sunday Times“-Zeitung: „Ich bahnte mir einen Weg hindurch, ging in den hinteren Raum und Stevie Wonder spielte. Er machte einen Fehler und musste noch einmal anfangen, was so eine Erleichterung war. Ich sprach mit dem Typen von PBS und er erklärte mir, dass Paul McCartney so eine Furcht hatte, dass er am Weinen war.”

Rumer, die mit bürgerlichem Namen Sarah Joyce heißt, machte vor dem Auftritt beim Glastonbury-Festival extra bei einem „Hippie-Kurs“ mit, der ihr dabei helfen sollte, sich vor der Performance etwas zu entspannen, was jedoch nicht besonders viel half, da sich die Musikerin dabei eine heftige Erkältung einfing.

„Es waren sehr deprimierende Zeiten“

Paul McCartney ist aber schon seit jahrzehnten für seine gefühlvolle Art bekannt und wird dafpr auch von seinen Fans heiß geliebt. So glaubt er, dass die Menschen seine Rolle bei der Auflösung der Beatles falsch einschätzen.

Die Musiklegende meint, dass einige denken, dass die Band sich „hasste“, als sie sich trennten – eine Wahrnehmung, die Paul für falsch hält. In einem Interview mit dem „GQ“-Magazin sagte der Musiker: „Ich nehme an, als die Beatles sich trennten, gab es vielleicht die falsche Vorstellung, dass wir uns alle irgendwie hassen.“

Auch Familien streiten sich

Und weiter: „Was mir jetzt klar wird, ist, dass sich Familien streiten, weil es eine Familie war, weil es eine Gang war. Und Familien haben Streitigkeiten. Und manche Menschen wollen dies tun und manche Menschen wollen das tun“.

Paul McCartney enthüllte, dass er sich dem Alkohol zuwandte, um damit fertig zu werden, nachdem sich die Band, die auch aus John Lennon, George Harrison und Ringo Starr bestand, 1970 aufgelöst hatte.

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„Saufen oder Schlafen“

Viele Außenstehende hatten Paul die Schuld an der Trennung der Band gegeben. Der 78-jährige Musiker erklärte: „Es blieb nicht viel Zeit für psychische Gesundheitsprobleme, es war einfach, scheiß drauf, es ist Saufen oder Schlafen.“ (Bang/KT)

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