„Red Sonja“: Hannah John-Kamen tritt in die Fußstapfen von Brigitte Nielsen

"Red Sonja": Hannah John-Kamen tritt in die Fußstapfen von Brigitte Nielsen
"Red Sonja": Hannah John-Kamen tritt in die Fußstapfen von Brigitte Nielsen

© IMAGO / PA Images

06.05.2021 23:23 Uhr

Hannah John-Kamen mimt die Hauptrolle in dem Film "Red Sonja". Die Älteren unter uns werden sich an die Verfilmung aus den 1980ern mit Brigitte Nielsen erinnern.

Die 31-jährige Schauspielerin Hannah John-Kamen wurde laut „Deadline“ für die Rolle der titelgebenden Comic-Heldin verpflichtet. Im Marvel Cinematic Universe (MCU) war sie bisher als Bösewicht Ava Starr/Ghost in „Ant-Man and the Wasp“ zu sehen.

Großes Lob für Hannah John-Kamen

Joey Soloway führt bei dem Film Regie und schreibt gemeinsam mit Tasha Huo – einer Autorin der kommenden Netflix-TV-Serie „Tomb Raider“ – auch das Drehbuch. In einem Statement schwärmte Soloway von John-Kamen: „Hannah ist eine sehr talentierte Schauspielerin, die wir schon seit Jahren verfolgen, und sie ist ‚Red Sonja‘. Ihre Bandbreite, Sensibilität und Stärke sind alles Qualitäten, nach denen wir gesucht haben und wir könnten nicht aufgeregter sein, diese Reise gemeinsam anzutreten.“

„Red Sonja“ wurde einst in den 1970er Jahren von Roy Thomas und Barry Windsor-Smith für Marvels „Conan the Barbarian“-Comics geschaffen. Die Figur wurde schnell populär genug für ihre eigene Spinoff-Serie. Die Figur war bekannt für ihre gewaltigen Kampffähigkeiten und ihre unverblümte Persönlichkeit.

„Red Sonja“ mit Brigitte Nielsen

„Red Sonja“ wurde bereits 1985 für die große Leinwand adaptiert, mit Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzenegger in den Hauptrollen unter der Regie von Richard Fleischer.

"Red Sonja": Hannah John-Kamen tritt in die Fußstapfen von Brigitte Nielsen

© IMAGO / Mary Evans

Der ‚Selma‘-Star fuhr fort: „Ich erinnere mich auch daran, wie ich sie mit meinen Eltern angeschaut habe, und sie waren nicht nur abenteuerlich und aufregend, sondern sie lösten auch Gespräche zwischen mir und meinen Eltern aus, was für mich und meine Kindheit wertvolle Momente sind.“

Als er schließlich selbst eine Familie hatte, wuchs der Wunsch in ihm, einen besonderen Film zu machen. „Als meine Frau Jessica und ich Kinder bekamen, stellte ich fest, dass es immer weniger dieser Filme gab. Ich fragte mich, warum das so war, und so begann ich, nach diesen Projekten und Drehbüchern zu suchen. Das war der Weg, auf dem ich mich befand“, so der Schauspieler weiter. (Bang)