26.11.2020 22:00 Uhr

Rita Ora: Das kritisiert die Sängerin an der Musikindustrie

Rita Ora versendet jetzt eine wichtige Botschaft: Sie will mehr Gleichberechtigung für Frauen in der Musikbranche!

imago images / ZUMA Press

Rita Ora ist eigentlich selbst Teil der riesigen Musikindustrie. Jetzt äußert die Sängerin aber harte Kritik an dem Milliarden-Geschäft.

Sie setzt sich für Gleichberechtigung ein

Rita Ora sagt, dass Frauen in der Musikindustrie nach wie vor „jeden Tag“ für gleiche Bezahlung und Rechte kämpfen müssen. Die 30-jährige Sängerin ist stolz auf ihre erfolgreiche Karriere – sie sagt aber auch, dass es noch ein weiter Weg ist, bis weibliche Stars gleichberechtigt neben ihren männlichen Kollegen behandelt werden.

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„Die Gleichstellung der Geschlechter ist etwas, wofür ich stehe“

Im Gespräch mit dem Magazin „Numero Berlin“ macht sie ihrem Ärger Luft: „Wir als Frauen kämpfen jeden Tag dafür, gleich bezahlt zu werden, eine gleichberechtigte Stimme zu haben, nicht verurteilt zu werden, unsere Weiblichkeit so auszudrücken, dass sie unsere Macht nicht untergräbt. Das sind Dinge, für die wir jeden Tag kämpfen. Die Gleichstellung der Geschlechter ist etwas, wofür ich stehe. Ich setze mich sehr leidenschaftlich dafür ein.“

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Sie ist stolz auf ihre erfolgreiche Karriere

Sie fügt hinzu: „Für mich ist der entscheidende Moment die Aufrechterhaltung meiner Karriere. Auch heute noch hier sitzen zu können, unglaubliche Fotos zu machen und 10 Jahre später über meine Karriere sprechen zu können, ist für mich der entscheidende Moment. Ich denke, das ist eine große Leistung für Künstler. Und in der Lage zu sein, etwas für mich aufrechtzuerhalten und das nächste Kapitel meines Lebens zu haben und immer noch im Geschäft zu sein, ist wirklich unglaublich.“

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Die Musikbranche soll liberaler und inklusiver werden

Durch ihre Karriere ist der 29-Jährigen auch bewusst, dass sie selbst vielen Mädchen und Frauen als Vorbild dient. Sie wünscht sich, dass die Musikbranche liberaler wird und mehr diverse Stimmen unter Vertrag nimmt. „Ich würde sagen, dass die Industrie definitiv daran arbeiten muss, inklusiver zu sein“, erklärt sie. „Die emotionalen Themen von Musik sind universell und jeder hat eine wichtige Geschichte zu erzählen. Es gibt zu viele Stimmen, die ungehört geblieben sind und sie sollten Zugriff auf eine größere Plattform haben.“

(BANG/ AK)