Susan Sideropoulos: „Für mich ist das Leben ein Ponyhof“

Susan Sideropoulos: "Für mich ist das Leben ein Ponyhof"
Susan Sideropoulos: "Für mich ist das Leben ein Ponyhof"

© IMAGO / Raimund Müller

08.03.2021 10:52 Uhr

Susan Sideropoulos hat über ihre größten Krisen gesprochen. Aufgeben ist für die beliebte Schauspielerin allerdings keine Option.

Nicht immer hatte die 40-jährige Schauspielerin gute Zeiten. Wie sie ihre schlechten Zeilen überwand, verriet sie jetzt im Interview mit der „Bild“-Zeitung.

Die rosarote Brille ist eine Option

Sie sagte u.a.: „Die rosarote Brille bedeutet für mich zu schauen, was das Positivste ist, was dieser Moment zu bieten hat. Wir können zwar nicht beeinflussen, was uns passiert. Aber wir können uns jederzeit entscheiden, wie wir mit dieser Situa­tion umgehen. Für mich ist das Leben ein Ponyhof. Und das ist für mich eine bewusste Entscheidung.“

Susan Sideropoulos verlor Mutter mit 16

Schon im Alter von 16 Jahren verlor  Susan Sideropoulos ihre Mutter an Krebs: „Als meine Mutter starb, konnte ich drei Tage lang nicht sprechen. Ihre Beerdigung ist für mich heute aber ein positiver Tag. Er macht mich demütig.“ Mit 28 kam dann die erste Fehlgeburt: „Woran es lag, weiß ich nicht. Der Verlust war sehr schmerzhaft. Ich hatte dann drei Fehlgeburten hintereinander. Bei meiner dritten Fehlgeburt habe ich daran gezweifelt, ob ich überhaupt jemals Mutter werde. Vielleicht war das einfach noch nicht die richtige Zeit für mich.“

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Mit 35 depressiv

Als Sideropoulos 35 wurde, geriet sie plötzlich in eine Lebenskrise, die sie heute so beschreibt: „Ich konnte nicht mehr vom Sofa aufstehen, war lethargisch, mutlos, kraftlos und emotionslos. Eine depressive Phase.“

Ein Achtsamkeitsseminar habe ihr dann aus ihrem Tief herausgeholfen, sodass die Schauspielerin heute sagen kann: „Man muss diesen Rucksack mit Erfahrungen, Gefühlen, Hass, Wut und Trauer gar nicht mit sich rumschleppen. Man kann die Entscheidung treffen, ihn abzustellen.“ (Bang)

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