30.09.2020 12:36 Uhr

Taio Cruz fast in den Selbstmord gedrängt – jetzt schaltet sich TikTok ein!

Sänger Taio Cruz verriet kürzlich in einem Interview, dass er nach Selbstmordgedanken das Videoportal TikTok verlassen hat. Der 35-jährige Musiker habe sich zu dem Schritt entschlossen, um seine psychische Gesundheit zu schonen.

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Taio Cruz, zu dessen größten Hits „Dynamite“ und „Break Your Heart“ gehören, hat verraten, dass er sich entschieden hat, die App zu löschen. Es sei ihm mental immer schlechter gegangen, nachdem er dort negative Kommentare über sich selbst gelesen hatte.

Taio Cruz bekam wegen TikTok Selbstmordgedanken

Über Instagram erklärte Er: „Mein Körper zitterte und ich hatte Selbstmordgedanken. Ich bin stolz darauf, geistig belastbar zu sein, sodass ich mich damit selbst schockiert habe.“

Taio wurde mit Videos und Kommentaren in der App ins Visier der Hater genommen und er entschied sich schließlich, TikTok wegen seines psychischen Wohlbefindens zu löschen.

Eine Feedback-Schleife der Negativität

Er erklärte weiter: „Einige Nutzer posteten hässliche, spöttische Videos, die eine Feedback-Schleife der Negativität auslösten, bei der immer mehr Menschen begannen, sich an dem Spott und Hass zu beteiligen.“

Und weiter: „Meine Absicht war es, ein paar lustige Videos zu machen und mit meinen Fans zu interagieren, aber einige, die ich nicht erwähnen werde, waren dem abgeneigt. Für meine eigene psychische Gesundheit wäre ich lieber dort, wo ich willkommen geheißen werde … TikTok ist im Moment nicht dieser Ort. Social Media sollte nicht so sein, leider ist es so.“

Jetzt meldet sich TikTok zu Wort

Die App hat Taio bereits kontaktiert, um das Problem zu besprechen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte zu Klatsch-tratsch.de: “Wir bedauern es, dass Taio Cruz keine gute Erfahrung auf TikTok gehabt hat.“ Man tue alles, um Cybermobbing und Hassreden auf der Plattform zu verhindern.

So entferne ein Moderatorenteam unangemessene Inhalte und sperre Accounts, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. „Darüber hinaus verfügen wir über eine künstliche Intelligenz, die alle Beiträge nach potenziell unangemessenen Inhalten durchsucht. Diese Systeme sind in der Lage, auch Texte in deutscher Sprache zu verarbeiten. Zusätzlich zu Mechanismen, die schädliche Inhalte monitoren.“

Bleibt zu hoffen, dass die Mechanismen künftig besser greifen, denn die App ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt. (Bang/KT)

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