27.11.2020 11:30 Uhr

5 Tipps für Nachhaltigkeit im Badezimmer

Nachhaltig leben klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Ein guter Anfang ist das heimische Badezimmer, denn mit einigen kleinen Tricks kannst du hier ganz schnell plastikfrei und umweltschonend leben. Wir verraten dir wie!

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Der erste Weg am Morgen führt meist ins Bad. Haare waschen, Zähne putzen, rasieren, eventuell Make–up. Und: Ohne es zu merken, hat man noch vor dem ersten Kaffee jede Menge Chemie und Plastik verbraucht. Dabei ist es vor allem im heimischen Badezimmer viel leichter als du denkst, die Umwelt zu schonen. Die gängigen Pflegeprodukte lassen sich nämlich ganz leicht durch nachhaltige Alternativen ersetzen. Wir haben für dich fünf Tipps zusammengefasst, die nicht nur der Umwelt zu Gute kommen, sondern langfristig gesehen sogar deinen Kontostand schonen. Los geht’s:

Wiederverwendbare Produkte

Wer kennt es nicht? Der kleine Mülleimer neben dem Waschbecken quillt immer viel zu schnell über. Das kannst du vermeiden! Denn gerade bei typischen Badezimmer–Wegwerfprodukten kannst du auf nachhaltige Alternativen setzen. Wattepads gibt es inzwischen beispielsweise aus Bambus– oder Baumwollstoff. Das heißt, sie können ganz einfach gewaschen werden und sind somit wiederverwendbar.

5 Tipps für Nachhaltigkeit im Badezimmer

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Feste Produkte

Shampoos oder Duschgele verursachen meist Unmengen an Plastikmüll. Eine Option, um „Zero waste“ hier bestmöglich umzusetzen, ist der Umstieg auf feste Produkte: Feste Bodylotion, feste Gesichtsreinigung, festes Haarshampoo – inzwischen gibt es unzählige nachhaltige Alternativen. Das meiste davon bekommst du sogar inzwischen in jeder Drogerie. Im Gegensatz zu den herkömmlichen flüssig Shampoos kommen die festen Produkte ohne Umverpackung aus. Ein weiterer Pluspunkt? Feste Produkte sind meist viel ergiebiger und halten somit länger.

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Plastikfrei rasieren

Beim Blick in die Rasur-Abteilung in der Drogerie fällt vor allem eins auf: Unmengen an Plastik! Das muss nicht sein. Statt eines typischen Einwegrasierers kannst du einfach einen Rasierhobel verwenden. Auf Grund des robusten (plastikfreien!) Materials hält ein Rasierhobel ewig und die Wechsel-Klingen sind unschlagbar günstig. Anstelle von Rasierschaum, kannst du eine Rasierseife benutzen. Dein Geldbeutel und die Umwelt werden es dir danken!

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Nachhaltige Zahnpflege

Zahnpflege muss vor allem ihren Zweck erfüllen. Denn was bringt uns Nachhaltigkeit, wenn wir am Ende mit fiesem Karies zu kämpfen haben. Mit den heutigen Produkten ist das zum Glück gar kein Problem. Statt herkömmlicher Zahnpasta kannst du zum Beispiel auf Zahnputztabletten ohne Plastiktube umsteigen oder du versuchst es einmal mit Zahnseide aus Maisseide. Die schmeckt nach Minze und ist nachhaltig in einem Glasflakon verpackt. Auch die typische Zahnbürste, die aus Plastik und somit auch aus Erdöl besteht, wird in immer mehr Badezimmern von einer Bambus-Zahnbürste abgelöst. 

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Hygieneprodukte

Auch Hygieneprodukte für Frauen werden immer nachhaltiger. Und das ist auch gut so. Denn durch Tampons und Binden entsteht monatlich eine erhebliche Menge an Müll. Eine umweltschonende Alternative sind Menstruationstassen. Auch spezielle Periodenunterwäsche, die als nachhaltiges Pendant zur Binde gilt, gibt es inzwischen. Aber hier ist natürlich wichtig: Du machst das, womit du dich gut fühlst! (AB)