12.11.2020 11:36 Uhr

Charlotte Würdig: „Ja, ich habe mich optimieren lassen“

Als Frau, die in der Öffentlichkeit steht, legt Charlotte Würdig viel Wert auf ihr Äußeres. Doch die Ex von Rapper Sido will anderen Frauen nichts vormachen und steht deswegen offen dazu, dass der Beauty-Doc an der ein oder anderen Stelle nachgeholfen hat. Für die Schönheit unters Messer legen würde sich die Beauty aber dennoch nicht.

imago images / Future Image

42 Jahre – das ist doch kein Alter, würde hier wohl der ein oder andere sagen. Doch während sich andere Frauen aller spätestens nachdem sie die magische 4 überschritten haben mit dem vollen Programm an Alterungsanzeichen konfrontiert sehen, ist Charlotte Würdig noch gut in Schuss.

Die Kunst des „Loslassens“

Zuletzt war die Blondine im Podcast „was wir wollten“ zu Gast, der parallel zum gleichnamigen Film online ging. Dort plaudert Friedemann Karig mit seinen Gästen über das Loslassen. Darum geht es ja schließlich auch in der österreichischen Produktion. Zwischen dem Paar Niklas (Elyas M’Barek) und Alice (Lavinia Wilson) steht der unerfüllte Wunsch nach einem gemeinsamen Baby. Schließlich ist der Traum von Kind, Haus und Garten ja auch das, was uns unsere Gesellschaft seit jeher als optimales Ziel unseres Seins verkauft. Doch offensichtlich hat das Leben ganz andere Pläne für das Paar, in denen für schreienden Nachwuchs und Windeln wechseln einfach kein Platz ist. Sowas nennt man dann wohl Schicksal. Für das Paar gilt es das zu akzeptieren und den Traum vom gemeinsamen Genpool loszulassen.

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Schönheit ist Vergänglich

Doch im Laufe des Lebens muss man wohl oder übel lernen, noch ganz andere Dinge loszulassen. Schließlich ist ja alles vergänglich. Schönheit zum Beispiel. Wobei man in diesem Fall heutzutage nachhelfen lassen kann, sofern man das nötige Kleingeld hat. An dem dürfte es Charlotte Würdig wohl nicht fehlen, für die ein gepflegtes Erscheinungsbild schon immer einen hohen Stellenwert hatte.

Im Podcast erklärte die 42-Jährige: „Als Moderatorin bringt es nichts, im Fernsehen zu stehen und sich super ätzend zu fühlen. Man sollte mit sich selbst im Reinen sein, weil man die Inhalte dem Zuschauer sonst nicht vermitteln kann. Äußeres ist immer wichtig, man darf es nur nicht klassifizieren.“

Schönheitsideale können motivierend sein

Weiter erzählte Würdig: „Wenn man jemand sieht, achtet man als erstes darauf, ob derjenige ein offenes oder geschlossenes Gesicht hat. Wenn man ein geschlossenes Gesicht hat, kommt man meistens gar nicht erst ins Gespräch. Das Äußere ist also überall wichtig…Schönheitsideale kann man schon als Motivation sehen aber man muss sich realistische Ziele setzen“, merkte die Beauty an.

„Es war schon immer so, dass wir Frauen uns durchs Äußere mitverkauft haben. Wenn eine Frau einen dicken Bauch hat, wird es anders gewertet, wie wenn ein Mann einen dicken Bauch hat…dass das immer klassifiziert wird, stört mich aber…wenn ein Mensch sie wohl fühlt, fühlt er sich wohl und ist damit schön“, so die Meinung der Moderatorin.

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Charlotte Würdig will anderen Frauen nichts vormachen

„Ich habe mich jetzt nicht unters Messer gelegt und hatte in diesem Sinne auch noch keinen operativen Eingriff. Aber ich stehe voll dazu und finde es wichtig, darüber zu reden. Jede 20-Jährige sieht es, ob eine Frau was machen lassen hat oder nicht oder sich optimieren lassen hat. Warum soll ich also anderen Frauen erzählen, dass alles gottgegeben ist?“, wollte Charlotte Würdig wissen.

Charlotte Würdig ackert regelmäßig für ihren Body

„Damit gebe ich denen kein gutes Gefühl und sie fragen sich: ‚Warum hat die das und ich nicht?‘ Ganz einfach: Weil ich es auch nicht habe. Ich finde es aber wichtig, dass es wenn dann nur eine kleine Optimierung ist. Das i-Tüpfelchen sozusagen. Man muss schauen, dass das Haus gut steht.“ Das Grundgerüst stimmt bei der 42-Jährigen jedenfalls. Durch regelmäßige Workouts hat sich die Ex von Sido jedenfalls einen echten Traumkörper antrainiert.

Hyaloron ja, Implantate nein

„Wenn man Bock darauf hat, kann man dem noch einen Wetterhahn drauf setzen. Alles andere könnte aber schwierig werden.“ Heißt unterm Strich so viel wie: „Optimieren“ durch Hyaluron, Botox und Co. sind für die Moderatorin vollkommen okay. Sich für die Schönheit unters Messer legen wäre für die Blondine aber keine Option. Und ohnehin kommt wahre Schönheit am Ende ja bekanntermaßen immer noch von innen. Äußere Schönheit hingegen verfällt im Laufe der Jahre, ob man will oder nicht. Also: loslassen und akzeptieren, dass die Natur Falten und Co. wohl oder übel in uns vorprogrammiert hat. (JuC)