Freitag, 24. Januar 2020 21:19 Uhr

Elena Miras: So kann man kantige Gesichtszüge wie diese beheben

imago images / STAR-MEDIA

Elena Miras wurde am Donnerstagabend aus dem Dschungelcamp gewählt. Im Pritschenlager stach nicht nur ihre heißblütige Art und absolvierten Dschungelprüfungen hervor, sondern auch ihr lockeres Mundwerk, und genau hier fällt etwas auf. Und da fiel immer wieder ihr ausgeprägter Unterkiefer, der dem femininen Gesicht der hübschen 27-Jährigen durchaus einen harten Zug verleiht.

Insbesondere Frauen empfinden diese männlich-kantigen Gesichtszüge als störend, sodass oftmals der Wunsch nach einer kosmetischen Behandlung aufkommt. Welche Möglichkeiten sich für Betroffene bieten, erklärt Dr. Dr. Manfred Nilius, M. Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie und Leiter der Praxisklinik Nilius in Dortmund.

Elena Miras: So kann man kantige Gesichtszüge wie diese beheben

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„Bei einer sogenannten Masseterhypertrophie sprechen Experten von einer Vergrößerung des Kaumuskels im Unterkiefer. Auch bei Elena Miras ist dieser Muskel deutlich ausgeprägt. In Kombination mit ihrem schmalen Oberkiefer wirkt somit das untere Gesichtsdrittel noch dominanter“, so der Facharzt.

Die Nebenwirkungen

Neben der Optik, gibt es auch weitere Nebenwirkungen, wie Dr. Dr. Manfred Nilius erklärt: „Neben dem ästhetischen Aspekt gehen mit dem vergrößerten Kaumuskel auch häufig funktionelle Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen, Kiefergelenksgeräusche oder Krämpfe der Kaumuskulatur einher. Abgesehen von einer angeborenen Veranlagung können hierfür verschiedene Ursachen, wie beispielsweise häufiges Kaugummikauen oder übermäßiges Zähneknirschen, verantwortlich sein. Letzteres beheben Zahnärzte mit einer individuell angefertigten Kauschiene, die zum einen die Zähne vor weiterem Abschrieb schützt und zum anderen den betroffenen Muskel entlastet.“

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Man kann aber auch mit Botox nachhelfen: „Doch auch gezielte Botox-Injektionen können die Überaktivität des Kaumuskels innerhalb weniger Tage eindämmen“, erklärt der Facharzt und ergänzt: „Da der Körper das Nervengift jedoch mit der Zeit wieder abbaut, hält der Effekt nur einige Monate an. Haben Betroffene die verursachenden Gewohnheiten nicht angepasst oder den Grund der Beschwerden nicht behandeln lassen, kann eine Masseterhypertrophie zurückkehren.“

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ heute ab 22.15 Uhr bei RTL und danach bei TVNow.

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