Bibi Claßen plant Brust-OP nach Stillzeit: Ein Facharzt klärt auf

imago images / Andreas Gora

25.03.2021 17:37 Uhr

Bibi Claßen teilt schon seit vielen Jahren ihr Leben mit der Öffentlichkeit. Jetzt offenbarte sie ihren Fans und Followern, dass sie zwei Schönheitsoperationen plant.

In einem neuen YouTube-Video spricht Bibi Claßen ganz offen über ihre vermeintlichen Makel und wie sie die korrigieren lassen will. „Ich werde mir meine Brüste vergrößern lassen und ich werde eine Nasenkorrektur machen“, so Bibi.

Darum will sie operieren lassen

Über die Brust-OP sagt sie: „Durch eine Schwangerschaft und durch die Stillzeit und das zwei Mal kurz hintereinander, verändert sich der Körper doch sehr deutlich danach“, so Claßen. Deswegen will sie sich die Brüste vergrößern lassen.

An ihrer Nase stört sie ein kleiner Höcker: „Es ist zum einen der Hubbel auf meiner Nase, außerdem ist meine Nase an dieser Stelle auch sehr, sehr breit. Und das hat mich schon immer unfassbar gestört. Ich habe nie gerne mein Seitenprofil gesehen oder fotografiert.“

Bibi bekam von ihren Followern nicht nur Zuspruch, einige waren auch sichtlich enttäuscht. So kommentierte eine Userin: „Ich habe auch zwei Kinder bekommen und renne nicht sofort zum Arzt.“

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Ein Arzt erklärt, was nach einer Schwangerschaft passiert

Aber was wird Bibi eigentlich genau machen lassen? klatsch-tratsch.de hakte bei Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und medizinischer Leiter der Praxisklinik in den Seearkaden Starnberg nach und der erklärt:

„Während der Schwangerschaft schwillt das Brustdrüsengewebe durch Milcheinschuss an und verliert nach dem Abstillen wieder an Volumen, vergleichbar mit einem Ballon, aus dem die Luft entweicht. Dadurch wirken die Brüste schlaffer und kleiner. Viele Patientinnen wünschen sich deshalb eine Brustvergrößerung oder -straffung, um die Brustform wiederherzustellen, die sie vor der Schwangerschaft hatten.“

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Für wen eignet sich der Eingriff?

Dieser Eingriff wird auch Mommy-Makeover genannt, wie der Facharzt weiter erklärt: „Beim sogenannten Mommy-Makeover besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, diesen Eingriff mit einer Bauchdeckenstraffung zu kombinieren. Dabei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt, das durch die starke Dehnung des Bauches während der Schwangerschaft entstanden ist. Wie bei jeder Operation gilt jedoch: Patientinnen sollten sich zuvor gut und ausführlich bei einem Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie beraten lassen, der dazu die Expertise hat.“

Und weiter: „Grundsätzlich sollte der Eingriff rund ein Jahr nach dem Abstillen und nach dem Abschluss der Familienplanung stattfinden, um das Ergebnis durch eine erneute Schwangerschaft nicht zu kompromittieren.“

(TT)