Gold und Silberschmuck richtig kombinieren

Theresa HölzlTheresa Hölzl | 28.02.2022, 05:33 Uhr | ANZEIGE
Gold und Silberschmuck richtig kombinieren
Gold und Silberschmuck richtig kombinieren

Instagram: hannaschonberg

Im alten Rom war es nur Senatoren erlaubt goldene Ringe zu tragen. Freie Bürger durften Silberringe tragen, Sklaven nur eiserne Ringe. Heute ist jeder frei in der Auswahl seiner Accessoires.

Mit Schmuck bekommt jedes Outfit den letzten Schliff. Während man früher genau darauf achtete, Gold und Silber nicht zu vermischen, ist das ab 2022 durchaus erlaubt. Mit auffälligen Goldketten kombiniert mit feinen silbernen Ohrringen und Armreifen liegt man heute genau im Trend. Und erlaubt ist, was gefällt – bis auf ein paar kleine Ausnahmen.

Wie wird Gold- und Silberschmuck am besten kombiniert?

Die Kombination von Gold- und Silberschmuck ist seit 2022 beinahe grenzenlos möglich. Zusammen entsteht ein völlig neuer Look, bei dem sich die Schmuckstücke gegenseitig perfekt in Szene setzen. Dennoch sollten Sie es nicht übertreiben. Auffällige Ohrringe benötigen feine Ketten als Gegenspieler. Ein ausgefallenes Collier hingegen wirkt besonders edel mit kleinen, grazilen Ohrringen. Und wenn Sie an der linken Hand große Ringe tragen, sollten Sie sich mit den Armreifen am rechten Handgelenk zurückhalten.

Konzentrieren Sie sich darauf, nur einen Bereich in Szene zu setzen. Und tragen sie keine Stücke aus Edelmetallen wie Gold gemeinsam mit Roségold. Zusammen ergeben die beiden Farben kein harmonisches Bild.



Zu wem passt eher Silber, zu wem passt eher Goldschmuck?

Ein Schmuckstück adelt nicht nur ein Outfit, auch seine Trägerin kann damit zum Strahlen gebracht werden. Es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein und statt einem strahlenden frischen Teint wirkt man eher blass und abgespannt. Verantwortlich dafür ist das Wechselspiel zwischen dem Farbton des Schmuckstücks und dem Unterton der Haut der Trägerin.

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Drei Metalltöne, drei Hautuntertöne

Die Hautfarbe des Menschen wird in drei Untertöne unterschieden: warm, kühl und neutral. Um den eigenen Hautunterton zu erkennen, hilft ein Blick an die Handgelenksunterseite im Tageslicht. Schimmern die Äderchen bläulich bis Violett durch die Haut, deutet das auf einen kühlen Hautton hin. Wirken die Adern grünlich oder olivfarben, ist der Hautunterton warm. Und kann die Farbe der Adern nicht bestimmt werden und schwankt zwischen blau und grün, ist der Hautunterton neutral.
Alternativ können Sie sich auch ein weißes T-Shirt im Tageslicht ans Gesicht halten. Wirkt der Teint rosafarben, deutet das auf einen kühlen Hauttyp hin. Ist er hingegen gelblich, bedeutet das eine warme Hautfarbe. Können Sie keine Veränderung des Teints beobachten, ist die Haut neutral.

Wem steht Silberschmuck?

Silberschmuck passt ideal zu kühleren Hauttypen. Perfekt in Szene gesetzt wird er zudem mit Kleidungsstücken in den Farben Blau, Grau, Pink, Rosa, Violett, Flieder und Lila. Aber auch zu Pastellfarben und Nude-Tönen wirken Ohrringe, Ketten und Ringe aus Silber richtig edel. Silberschmuck ist unabhängig von irgendwelchen Modetrends. Er passt zu jeder Gelegenheit. Noch dazu ist er vielseitig kombinierbar.

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Wem steht Goldschmuck?

Goldschmuck steht vor allem Menschen mit einem warmen Hautton, da Gold ebenfalls zu den warmen Farbtönen zählt. Gold kommt mit kräftigen Farben wie Rot, Blau oder Grün bestens zur Geltung. Aber auch Kleidungsstücke in neutralen Farben wie Beige, Schwarz und Weiß können damit getragen werden. Besonders strahlend wirkt der Teint, wenn die Armbänder, Ohrringe, Ketten und Ringe aus Gelbgold sind. Durch den erhöhten Kupferanteil glänzt es in einem gelborangen Unterton und bringt auch noch im leichten Dämmerlicht die Trägerin zum Strahlen.

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Wie Sie Gold- und Silberketten perfekt miteinander in Szene setzen

Auch beim Kombinieren von Gold- und Silberschmuck, bleibt der klassische Layering Look erhalten. Alle Ketten werden fein säuberlich zusammen getragen, ohne übereinander zu liegen. Jede einzelne Kette ist gut sichtbar. Sie ergänzen sich gegenseitig und bilden ein harmonisches Gesamtbild. Um das zu erreichen, müssen die Ketten unterschiedlich lang sein. Neben mittellangen und kürzeren können auch Y-Ketten und Choker zum Einsatz kommen. Der klassische Layering Look besteht aus zwei bis drei Ketten. Bei dünneren Ketten können es auch mehr sein.
Alternativ zum Layering Look können Gold- und Silberketten aber auch im Neckmess Look getragen werden – dem genauen Gegenteil des streng geordneten Layerings. Hier geht es wild und chaotisch zu. Charakteristisch für den Neckmess Look sind unterschiedlich dicke Ketten mit verschiedenen Formen und Strukturen. Selbst gleichlange Ketten können übereinander getragen werden. Beim Neckmess Look gibt es keinerlei Regeln.

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Fazit – Gold- und Silberschmuck richtig kombinieren

Was jahrelang als absolutes No-Go galt, ist nun möglich: die Kombination von Gold- und Silberschmuck. Achten Sie darauf nur ein Schmuckstück in Szene zu setzen. Auffällige Ohrringe benötigen feinen Ketten als Gegenspieler. Und möchten Sie wissen, ob Sie ein Gold- oder Silbertyp sind, hilft Ihnen ein Blick auf Ihr Handgelenk weiter. (KTAD)