Styling-Tipps: Diese 7 Fashionregeln befolgen auch Stars!

Alina KuehnellAlina Kuehnell | 26.10.2021, 20:13 Uhr
Styling-Tipps: Diese 7 Fashionregeln befolgen auch Stars!
Styling-Tipps: Diese 7 Fashionregeln befolgen auch Stars!

Shutterstock/ Creative Lab

Beim perfekten Look gibt es ganz schön viele Details auf die man achten muss. Mit diesen sieben Fashionregeln – die sogar Stars befolgen – wird das allerdings ganz leicht!

Sie sehen immer perfekt aus – ob auf dem roten Teppich oder auf dem Weg zum Fitnessstudio. Doch eine strahlende Erscheinung ist nicht den Hollywoodstars alleine vorbehalten. Auch ohne Markenkleidung, Promifrisör oder Make-up-Artist lassen sich optische Highlights setzen. Dafür allerdings sind einige Styling-Tipps aus der Welt der Reichen und Schönen Gold wert. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aus einem belanglosen Outfit einen wahren Hingucker machen und das Selbstbewusstsein der Trägerin stärken.

1. Perfekt kaschieren

Die meisten Frauen gehen selbstkritisch mit ihrer Figur ins Gericht, auch Berühmtheiten und sogar Models. Dennoch stellen sie sich jeden Tag erneut selbstbewusst Kameras und Publikum. Denn sie wissen, worauf sie achten müssen.

Ehrlich sein

So schwer es fällt: Nur mit einer ehrlichen Einschätzung der eigenen Kleidergröße werden Fehlkäufe verhindert. Wer die wohl gängigsten Stellen rund um Bauch und Hüfte kaschieren möchte, für den sind Streichholzrock und Stretch-Top beispielsweise tabu. Modekollektionen für große Größen bieten fließende Wickelkleider und passgenaue Jumpsuits, die weibliche Kurven betonen und optimal in Szene setzen.

Optische Täuschung

Die Beine sind weder lang noch schlank, die Oberarme zu muskulös? Schauspielerinnen greifen hier in die Trickkiste: Je nach Jahreszeit strecken High-Heels oder Stiefel den Unterkörper und sorgen für ideale Proportionen. Kräftige Oberschenkel und breite Hüften lassen sich unter ausgestellten Röcken in Knielänge verbergen, während markante Oberteile mit auffälligen Mustern und Engelsärmeln breite Schultern schmaler wirken lassen.

Ablenkungsmanöver

Eine extravagante Hochsteckfrisur ist nicht nur an sich ein Hingucker – sie betont auch den Kopf, lässt runde Gesichter schmaler wirken. Mit betontem Dekolleté und einer blitzenden Halskette, großen Taschen mit auffälligen Mustern oder Heels in starken Farben können Blicke gezielt geleitet werden.

Mit Farben spielen

Bei der Farbwahl ihrer Kleidung richten sich Promis nach zwei Faktoren: ihrem Teint, ihrem Geschmack und der erwünschten Wirkung. Dunkle Farbtöne wirken in der Regel klassisch und dezent, Signalfarben und glänzende Stoffe betonen die entsprechenden Körperpartien. Bei hellen Tönen sollte immer eine Nuance dunkler gewählt werden – Beige statt reinem Weiß, Rotbraun statt Knallrot. So wird jede Figur am besten zur Geltung gebracht.

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2. Schick und sicher

Zwar gibt es inzwischen auch bei der Strandmode moderne Kleidung, die größere Hautpartien bedeckt – doch auch mit weniger schützendem Stoff am Körper, lassen sich mit dem richtigen, höchstmöglichen Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme gefährliche UV-Strahlen weitestgehend abhalten und die Stunden am Meer genießen. Wer auf Bikini, Tankini oder Monokini nicht, auf einen Sonnenbrand aber auf jeden Fall verzichten möchte, der trägt Rashies.

Trendsetter Rash Guards

Vom Surfbrett an die Promenade: Die hochgeschlossenen T-Shirts kommen mit langen oder kurzen Ärmeln wurden ursprünglich von Wellenreitern getragen, inzwischen dienen sie als Ersatz-Bikini-Oberteil und schützen sowohl vor Sonne als auch vor Wind. Natürlich wird noch immer auch auf den Klassiker zurückgegriffen: Ein luftiges Strandkleid ist in Nullkomanichts übergeworfen und sorgt für den perfekten Look auf dem Weg zur Getränkebar.

Das gewisse Extra

Kaum ein Star, der sich in warmen Sommermonaten das Strandleben entgehen lässt. Und auch im Winter kann man ja in die Sonne fliegen. Entsprechend viele Tipps gibt es für das perfekte Outfit. Materialien wie Polyester oder Polyacryl kleben bei Hitze am Körper und sollten gegen leichte Baumwollkleider getauscht werden, lange Beine gibt es dank High Cut Bikinis. Vor allem aber sorgen ein schicker Strohhut oder ein cooles Basecap für einen hautfreundlichen Aufenthalt in der Sonne.

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3. Das Leben ist bunt

Eigentlich stand ein gemeinsames Kochen bei Freunden auf dem Plan, daraus entwickelt hat sich ein Spontanbesuch der angesagtesten Bar der Stadt? Mit nur wenigen Tipps gar kein Problem.

Selbstbewusstsein ausstrahlen

Bevor es an die Textilien geht, muss die mentale Einstellung stimmen. Denn in erster Linie strahlen Persönlichkeit, Aura und Verhalten nach außen. Der Trick: Jeans und T-Shirt nicht einfach nur zu tragen, sondern auch zu präsentieren wie auf einem Laufsteg und vor allem darin wohlfühlen, egal wohin man geht.

Mit Accessoires spielen

Accessoires geben jedem Outfit in jeder Situation den Feinschliff. Mit einer schicken Haarspange oder Absatzschuhen lassen sich auch alte Kleidungsstücke trendig herrichten. Wie wäre es, das geknöpfte Long-Shirt einmal mit einem breiten Gürtel zu komplettieren? Nicht selten leihen sich Hollywoodstars auch Blazer oder Pullover ihrer Männer und ziehen sie locker über ihre eigene Kleidung – ein perfekter Zwiebellook für den Winter, der zudem noch Blicke auf sich zieht.

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4. No-Gos gibt es nicht

Modische Fehltritte mag es geben, allerdings liegt Geschmack immer im Auge des Betrachters. Und was in früheren Style-Guides als absolutes No-Go galt, ist heutzutage teils absolut modern. Grundsätzlich gilt für Stars wie auch unbekannte Schönheiten gleichermaßen: Erlaubt ist, was gefällt!

Nachhaltigkeit

Dasselbe Kleid zweimal tragen und dafür in den Klatschspalten geächtet werden? Diese Zeiten sind vorbei. Im Gegenteil: Wer sich in Second-Hand-Roben wirft, zeigt sein Engagement für den Umweltschutz. Einige Großveranstaltungen wie die Oscarverleihung bitten ihre Gäste sogar, aus einem nachhaltigen Modeführer ihr Dress für den Abend zu wählen.

Alte Regeln über Bord werfen

Weiße Socken in offenen oder Absatzschuhen zu tragen, Rot zu Rosa oder Dunkelblau mit Schwarz zu kombinieren, zuerst ins Abendkleid und dann in die Sneakers zu schlüpfen – alles kein Problem mehr. Spaß am Stilbruch lautet die Devise der Promis, sie folgen nicht den Fashiontrends vom Laufsteg, sondern geben den Modestyle von morgen vor.

Sommerkleider als Wintermode

Alle Sommersachen im Herbst in die hinteren Fächer des Kleiderschrankes zu räumen, gehört ebenfalls der Vergangenheit an. In diesem Winter wollen die Promis layern – das heißt, mehrere Schichten übereinander zu tragen. Und da passt am Ende auch ein luftiger Rock über zwei Strumpfhosen oder ein ausgeschnittenes Top über den enganliegenden Rolli.

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5. Unvorhergesehenes vorhersehen

Ebenso, wie nie sicher ist, was der Tag noch bringt, lassen sich auch äußere Einflüsse nicht immer voraussagen. Doch auch bei einem plötzlichen Witterungsumschwung oder anderen alltäglichen Hindernissen wissen Promis Rat.

Von Schuhen und Strümpfen

Wer einen langen Tag vor sich hat, sollte Schuhe in einer Nummer größer tragen. So werden selbst bei anschwellenden Füßen Blasen vermieden. Herausrutschen sollen sie aber auch nicht – oft ist dies gerade bei Seidenstrümpfen in Pumps ein Problem. Die Lösung: Strumpfhosen mit Gumminoppen an den Sohlen. Sie halten den Fuß dort, wo er hingehört!

Die richtige Materialwahl

Der Windzug kommt, schon fliegt der Rock wie bei Marilyn Monroe über dem U-Bahn-Schacht? Wer das vermeiden möchte, muss einfach zu synthetischen Stoffen greifen. Diese laden sich statisch auf und halten manchmal etwas mehr am Körper.

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6. Nie ohne Make-up

Es muss auch beim Make-up kein Designerprodukt sein. Wichtig ist in jedem Fall eine auf den Hauttyp abgestimmte Foundation. Wer die Lippen in knalligem Rot färbt, sollte auf dezenteren Lidschatten setzen, wer die Augenpartie betont, mit Puder und Rouge vorsichtig sein.

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7. Royal sein, ohne royal zu sein

Wie schön es sein müsste, Royal zu sein? Bei Kleiderregeln trifft diese Aussage nicht zu. Die weiblichen Mitglieder des britischen Königshauses müssen sich noch immer zahlreichen Vorschriften unterwerfen – unter anderem sind Miniröcke tabu. Wie viel schöner ist es da, das tragen zu dürfen, wonach der Sinn steht! Wer dabei noch die Tricks der Schönheitsexpertinnen aus Hollywood beherzigt, kann künftigen Outfits in absoluter Ruhe entgegensehen. (KTAD)