26.08.2020 18:17 Uhr

Kameras werden zu Webcams

In Zeiten von Homeoffice und Videochat kommen viele Menschen nicht mehr ohne Kamera aus. Aber was tun, wenn sie nicht im Monitor integriert ist? Die Fotokamera als Webcam nutzen.

Christin Klose/dpa-tmn/Illustration

Überlegene Bildqualität und je nach Hersteller, Modell und Objektiv die Möglichkeit, ohne Qualitätsverlust zu zoomen oder Unschärfe-Effekte einzusetzen: Das sind gute Gründe, seine Fotokamera per USB-Kabel an den Rechner anzuschließen – und sie so als Webcam zu nutzen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Hersteller alle oder einige seiner Kameramodelle für die Nutzung als Webcam vorbereitet hat und eine entsprechende Software für den Rechner anbietet. Mit der Corona-Pandemie und der damit gestiegenen Zahl der Videokonferenzen haben dies viele große Kamerahersteller getan.

Darunter sind etwa Canon, Fujifilm, Nikon, Olympus oder Panasonic. Jüngst ist auch Sony hinzugekommen. Die Japaner bieten gleich zum Start Kompatibilität mit 35 Kameramodellen. Und auch Actioncams können mitunter zu Webcams werden. Ein populäres Beispiel hier ist Gopro.

Im Zweifel sollte man beim jeweiligen Hersteller erfragen, ob für das eigene Kameramodell so eine Webcam- oder Videostreaming-Funktion zur Verfügung steht – oder ob sie geplant ist.

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