20.07.2020 16:59 Uhr

«The Almost Gone» rührt Spieler zu Tränen

Warum bin ich tot? Das ist eine große Frage - und die Antwort braucht einiges an Gefühl und Hirnschmalz. Denn genau darum geht es im Puzzlespiel «The Almost Gone»

Playdigious/dpa-tmn

„The Almost Gone“ ist zwar ein Puzzlespiel für mobile Telefone und Geräte. Eine lockere Rätselei für zwischendurch ist es aber nicht.

Denn das originelle Spiel vom belgischen Entwickler Happy Volcano erzählt eine traurige Geschichte rund um die Themen Tod, Schicksal und Vergänglichkeit – und verlangt neben Hirnschmalz auch einiges an Mitgefühl von seinen Spielern.

Gefangen zwischen Leben und Tod

Die unsichtbare Hauptfigur des Spiels ist irgendwo zwischen Leben und Tod gefangen. Warum genau, weiß sie nicht – entsprechend viele Fragen gibt es zu klären: Warum bin ich gestorben? Wie kann ich mich aus dieser Situation befreien? Spieler müssen durch geschicktes Lösen von Puzzles und Rätseln hinter das dunkle Geheimnis kommen, das den Tod des Protagonisten umgibt.

Ähnlich wie in einem klassischen Adventure der Kategorie „Maniac Mansio“ und „Monkey Island“ muss der Spieler dafür verschiedene Räume und andere Schauplätze untersuchen – allerdings aus ungewohnter Perspektive. Denn die Darstellung erinnert an Dioramen, wie man sie aus dem Modellbau kennt.

Hinweise und Gegenstände wurde in diese schachtel-ähnlichen Räumen versteckt und wollen nun gefunden werden. Der Grafikstil ist dabei eher schlicht und skizzenhaft – Minimalismus ist hier Trumpf.

Ein Vorstadtdrama in Puzzleform

Mit jedem entschlüsselten Hinweis, der sich in einem der Dioramen versteckt, gelangen die Spieler zu einem weiteren, ebenfalls mit Rätseln gespickten Schauplatz. So fügen sich die Straßen und Orte einer US-amerikanischen Vorstadt nach und nach zu einem Drama zusammen – wie in einem Puzzle eben.

„The Almost Gone“ ist für Android und iOS, den PC und Nintendo Switch erhältlich. Der Preis liegt je nach Plattform zwischen 5 und 15 Euro.

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