Donnerstag, 28. Dezember 2017 09:48 Uhr

Das Ding vorm Weißen Haus muss zurückgeschnitten werden

Sie ist in die Jahre gekommen, die Magnolie vor dem Weißen Haus. Gefällt werden muss sie aber, trotz aller Befürchtungen, nicht. Denn Melania Trump liegt das Schicksal der Magnolie und das Wohl der Besucher am Herzen.

Das Schicksal einer gut 180 Jahre alten Magnolie vor dem Weißen Haus bewegt die USA. Große Teile des Baumes müssen entfernt werden, da die Magnolie altersbedingt schwächelt und trotz aller Stützen umzustürzen droht, wie eine Sprecherin von First Lady Melania Trump am Mittwoch bestätigte.

Der riesige Baum steht vor der Südseite des Weißen Hauses. Experten hatten ihn in den vergangenen Monaten wiederholt untersucht und nach möglichen Wegen zur Rettung gesucht – vergebens.

Das Ding vorm Weißen Haus muss zurückgeschnitten werden

Frau Trump. Foto: WENN.com

Die First Lady will sie ausgedünnt haben

Jetzt soll die mehrere Meter hohe Magnolie auf Anweisung der First Lady zurückgeschnitten werden. Melania Trump habe sich um die Sicherheit von Besuchern und Journalisten gesorgt, die oft direkt vor dem Baum stünden, erklärte ihre Sprecherin Stephanie Grisham. „Sie hat darum gebeten, das Holz aufzuheben und Setzlinge bereitzuhalten, sollte es eine Möglichkeit geben, eine neue Magnolie in dem Bereich zu pflanzen“, hieß es in der Stellungnahme weiter.

Die Magnolie wurde 1835 vom damaligen US-Präsidenten Andrew Jackson gepflanzt. Es soll dem Vernehmen nach ein Ableger vom Lieblingsbaum seiner Frau Rachel auf der heimischen Farm in Tennessee gewesen sein. Rachel war nur wenige Tage nach Andrew Jacksons Wahlsieg 1828 gestorben. Der Baum hat in den fast zwei Jahrhunderten einen großen Teil der Geschichte der USA miterlebt.

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