Samstag, 14. Oktober 2017 19:26 Uhr

Der neuste Schrei: Tattoo mit der Asche des toten Vierbeiners

Was soll man tun, wenn man seinen Hund oder seine katze über den Tod der Tiere hinaus bei sich haben möchte? In Neuseeland gibt es jetzt ein Tattoo-Studio, in dem sich Tierliebhaber die Asche ihrer vierbeinigen Freunde stechen lassen können.

In ihrem Studio „Dark Clouds“ sticht Tamara James Cook Kunden auf Wunsch eine Tätowierung mit der Asche des verstorbenen Haustiers. Groß Ahnung hat sie wohl nicht, aber bislang habe es ja damit keine Probleme gegeben. „Ich bin keine Wissenschaftlerin“, sagt Cook. „Und ich muss zugeben, dass ich bislang keine harte Recherche über Risiken gemacht habe. Aber bislang gab es keinerlei Infektionen oder sonst etwas, das schief ging.“

Kundin brachte sie auf die Idee

Auf die Idee war Cook durch eine Kundin gekommen, die mit der Asche ihres verstorbenen Lieblings in ihrem Laden in der Stadt Christchurch auftauchte und um ein Tattoo bat. „Ich habe gedacht: „Warum eigentlich nicht?““ Mittlerweile habe sie schon mehrere Katzen und Hunde auf Unterarme gestochen.

Quelle: instagram.com

Dazu wird die Tinte mit einer kleinen Menge Asche vermischt und dann mit einer sterilen Nadel eintätowiert. Vorsichtshalber müssen die Kunden eine Erklärung unterschreiben, dass sie sich der Risiken bewusst sind. (dpa/KT)

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