Donnerstag, 5. Oktober 2017 21:00 Uhr

Diese Schreie jagten Urlauber Angst ein

Für die Hirsche ist die Brunft ja die anstrengendste Zeit des Jahres – es gilt die Rolle des Platzhirsches zu erobern und die Damen des Rudels zu beglücken. Da geht es auch schon mal lauter zu.

Nun haben die etwas lückenhaften Biologie-Kenntnisse eines Urlauberpärchensin Österreich einen Einsatz der Bergrettung ausgelöst. Die Touristen aus Tschechien waren zu Fuß auf dem Rückweg vom Schafberg am Wolfgangsee ins Tal, als sie furchterregende Tierlaute aus dem Wald hörten, berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“.

Wanderer setzten Notruf ab

Aus Angst, es seien Bären, flüchteten sich die jungen Wanderer in eine Hütte und setzten einen Notruf ab. Sieben Männer der Bergrettung brachen auf, um dem Paar zu Hilfe zu eilen. Im Unterschlupf angekommen, klärten sie die Touristen über das Missverständnis auf: Bei den Lauten handelte es sich um Brunftschreie von harmlosen Hirschen. „Dem jungen Mann war die Sache sichtbar peinlich“, so ein Retter.

Übrigens: Im Salzkammergut wurde der letzte Bär 2009 gesichtet. (dpa/KT)

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