Dienstag, 13. März 2018 19:16 Uhr

Filmkritik „Fünf Freunde“: Verbrecherjagd im Tal der Dinosaurier

Nach ein paar Jahren Pause gehen George, Julian & Co. in deutschen Kinos wieder auf Ganovenjagd. Um einem Freund zu helfen, begeben sie sich in ihrem neuesten Abenteuer auf die Suche nach jahrtausendealten Dinosaurierknochen – und scheuen dabei keine Gefahr.

Filmkritik "Fünf Freunde": Verbrecherjagd im Tal der Dinosaurier

Foto: Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

Zuletzt legten die „Fünf Freunde“ eine mehrjährige Pause ein, doch nun hat das Warten der Fans von George, Dick, Julian, Anne und dem mutigen Hund Timmy ein Ende: Die Fortsetzung der erfolgreichen Filmreihe kommt mit dem Titel „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ in die Kinos.

Einiges hat sich seit dem vorigen Film in 2015 aber auch verändert: Die Rollen der mutigen Detektive, die keinem Abenteuer aus dem Weg gehen, wurden mit nahezu unbekannten Jungschauspielern neu besetzt. Vier Filme über die Abenteuer der „Fünf Freunde“ sind seit 2012 unter der Regie von Mike Marzuk in die Kinos gekommen – und mehrere Millionen Besucher haben sie sich angeschaut; ein durchaus beachtliches Ergebnis.

Auch in dem neuen Film bleiben die Macher der Grundidee und den Charakteren, die auf der Kinderbuchreihe der britischen Autorin Enid Blyton basieren, treu: „Es geht um Freundschaft, es geht um Miteinander und um Abenteuer“, fasst Produzent Andreas Ulmke-Smeaton zusammen.

Mit Autopanne beginnt das Abenteuer

In „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ sitzt George (Allegra Tinnefeld) mit ihren Cousins Dick (Ron Antony Renzenbrink), Julian (Marinus Hohmann) und Cousine Anne (Amelie Lammers) in einer verschlafenen Kleinstadt fest. Mit ihrer Tante Fanny (Bernadette Heerwagen) waren sie auf dem Weg zu einer Familienfeier, als sie eine Autopanne zu einem unfreiwilligen Zwischenstopp zwingt.

Filmkritik "Fünf Freunde": Verbrecherjagd im Tal der Dinosaurier

Foto: Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

Im Museum des Orts treffen die fünf Freunde schon bald auf Marty Bach (Jacob Matschenz). Der berichtet ihnen von einem Tal, in dem jahrtausendealte Dinosaurierknochen vergraben liegen sollen. Glauben will dem Außenseiter in der Kleinstadt aber niemand. Als Marty zuhause überfallen und ihm eine geheimnisvolle Landkarte, die den Weg zum Tal weist, geklaut wird, ist für die fünf Freunde klar: Sie müssen ihrem neuen Freund helfen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Mission, um die Dinosaurierknochen zu finden und Martys Ruf zu retten.

Filmkritik "Fünf Freunde": Verbrecherjagd im Tal der Dinosaurier

Foto: Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

Nicht optimale Besetzung

Der Film unterscheidet sich von seinen Vorgängern vor allem durch die Besetzung seiner Hauptdarsteller – und die ist gleichzeitig wohl auch die größte Schwäche des Films. Die Unsicherheit des neuen Ensembles im Zusammenspiel ist noch in vielen Szenen spürbar. Ganz besonders die Rolle des Julian, der als der Anführer der „Fünf Freunde“ gilt, gerät stark in den Hintergrund und trägt kaum noch etwas zur Entwicklung der Handlung bei.

Filmkritik "Fünf Freunde": Verbrecherjagd im Tal der Dinosaurier

Foto: Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

Dennoch ist „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ ein liebevoll gemachter Jugendfilm mit Actionelementen, die durchaus gut unterhalten. Regisseur Mike Marzuk gelingt es, die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten und auch mit der Identität der entlarvten Übeltäter zu überraschen. Übertreiben tut Marzuk es jedoch mit dem stellenweise sehr platten Humor, der leider zu oft auf pupsende Nebendarsteller setzt. Das erzeugt – zumindest bei den älteren Zuschauern – doch eher Stirnrunzeln als Belustigung. (Christina Sabrowsky, dpa)

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Foto: Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

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