Donnerstag, 22. Februar 2018 09:03 Uhr

Florian David Fitz: Machtmissbrauch und „100 Dinge“

Die MeToo-Debatte habe bereits Veränderungen gebracht, meint Florian David Fitz. Aber ob die Probleme irgendwann gelöst sein werden, da bleibt der beliebte Schauspieler und Regisseur skeptisch.

Florian David Fitz: Machtmissbrauch und "100 Dinge"

Matthias Schweighöfer mit Florian David Fitz auf der Berlinale. Foto: AEDT/WENN.com

Florian David Fitz (43) hat jedenfalls Zweifel, wie viel die MeToo-Debatte bewirken kann. „Es beschäftigt uns alle, aber ich weiß eben nicht, ob es am Ende zu dem führt, was wir eigentlich alle wollen: Dass das Problem gelöst wird“, sagte Fitz am Rande der Berlinale. „Was auf jeden Fall gut ist, ist, dass es da jetzt einen öffentlichen Druck gibt und dass alle ein bisschen Schiss davor haben.“

Situation hat sich verändert

Er glaube auch, dass sich die Situation sogar schon ein bisschen verändert habe, sagte Fitz. „Aber was es nicht ausräumen wird, das ist Machtmissbrauch. Das wird es immer geben. Und da weiß ich auch nicht, wie man dem beikommen soll.“

Auch wegen der MeToo-Debatte sind in diesem Jahr Gleichberechtigung, Macht, Gewalt und sexueller Missbrauch wichtige Themen beim Filmfestival Berlinale.

Quelle: instagram.com

Drehstart von „100 Dinge“

Am kommenden Montag beginnt Fitz mit seinem Kollegen Matthias Schweighöfer die Dreharbeiten zur neuen gemeinsamen Komödie „100 Dinge“. Gedreht wird bis Mitte April. Es ist nach „Der geilste Tag“ das zweite gemeinsame Projekt der Stars. Der ‚Huffpost‘ sagte Fitz zur Handlung: : „Es geht darin um zwei Jungs, die miteinander wetten, ob man ohne irgendetwas auskommt. Sie packen all ihre Sachen, bis zur letzten Unterhose, in eine Garage. Hundert Tage lang darf jeder nur eine Sache pro Tag zurückholen, bis sie hundert Dinge haben.“ Für den Dreh, der hauptsächlich in Berlin stattfindet, soll es wohl auch nach Leipzig gehen. (dpa/KT)

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