Mittwoch, 4. Oktober 2017 13:20 Uhr

Jan Josef Liefers dreht Pechvogel-Sechsteiler

Jan Josef Liefers gehört längst zu den großen TV- und Kinostars. Im „Tatort“ seziert er die Toten, in „Arthurs Gesetz“ einen vom Leben enttäuschten Pechvogel. Jetzt schlüpft er für die Miniserie beim Sender TNT Comedy unter.

Jan Josef Liefers dreht Pechvogel-Sechsteiler

Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Liefers steht derzeit für eine neue sechsteilige Miniserie vor der Kamera. Der 53-jährige Schauspieler, der im Münsteraner „Tatort“ den Rechtsmediziner Prof. Boerne verkörpert, spielt in der Produktion zusammen mit seinen berühmten Kolleginnen Martina Gedeck (56) und Nora Tschirner (36). Der Star die Hauptrolle des Pechvogels Arthur Ahnepol, berichtet Medienkonzerns Turner übernimmt. Regie führt der Grimme-Preisträger Christian Zübert („Lommbock„), Headautor im Team der Drehbuchschreiber ist Benjamin Gutsche.

Die teuerste Produktion in Deutschland

„Arthurs Gesetz“ ist den Angaben zufolge die bisher teuerste Produktion von Turner in Deutschland und wird vom FilmFernsehFonds Bayern gefördert. Liefers spielt darin einen Arbeitslosen, der unglücklich verheiratet und zu Tode gelangweilt ist. Eines Tages beschließt er, seine Frau um die Ecke zu bringen, um mit dem Geld aus der Lebensversicherung ein neues Leben zu beginnen. Doch Arthur Ahnepol ist vom Pech verfolgt und gerät von einem Problem ins nächste.

In weiteren Rollen sind Cristina do Rego („Doctor’s Diary“), Robert Gallinowski („Nackt unter Wölfen“) und Ronald Kukulies zu sehen, der unter anderem schon bei „Weinberg“ mitgespielt hat, einer Serie, die genau wie jüngst „4 Blocks“ bei TNT Serie lief, dem Schwestersender von TNT Comedy. Wie bei „4 Blocks“ übernimmt Turner den weltweiten Vertrieb von „Arthurs Gesetz“.

Die Serie wird die erste fiktionale Eigenproduktion für den zu Turner gehörenden Sender TNT Comedy, der in den USA etwa für Sitcoms wie „Two and a Half Men“, „2 Broke Girls“ oder „Men at Work“ hinlänglich bekannt ist. Die Ausstrahlung der sechs einstündigen Folgen ist für 2018 geplant. (dpa/KT)

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