Dienstag, 5. Dezember 2017 22:38 Uhr

„Mister Germany 2018“: Die hier wollen es werden!

Mit Waschbrettbauch und im Anzug: In der Nähe von Rostock wird mal wieder Deutschlands schönster Mann gesucht. Diesmal treten 16 Männer aus zwölf Bundesländern an – darunter auch ein Winzer, zwei Polizisten und ein angehender Lehrer.

"Mister Germany 2018": Die hier wollen es werden!

Gruppenshooting am Strand. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Sie sind aber auch Kaufleute, Studenten und sogar Winzer. Jeder von ihnen hofft, an diesem Samstag wird in Linstow bei Rostock zum schönsten Mann Deutschlands gekürt zu werden. Im Finale für den Titel „Mister Germany 2018“ konkurrieren 16 Männer aus zwölf Bundesländern, wie eine Sprecherin der Miss Germany Corporation (MGC Oldenburg) heute in Oldenburg sagte. Die durchgängig schlanken Finalisten haben sich unter mehr als 1000 Bewerbern in 16 Wahlen durchgesetzt und weilen in einem Vorbereitungscamp auf einer Insel.

"Mister Germany 2018": Die hier wollen es werden!

Einige Mister beim Pferdeshooting. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Die Endrundenteilnehmer sind dieses Mal zwischen 19 und 29 Jahre alt und üben gerade 15 verschiedene Tätigkeiten aus. Mit Schleswig-Holstein, Hessen und Brandenburg haben drei Bundesländer zwar keinen Mann im Rennen. Dafür senden andere Länder mehr Manpower.

Mister Sachsen ist der Größte

Mit 1,91 Metern ist der Dresdner Polizist Edison Hoti als „Mister Sachsen“ der Größte unter den Bewerbern. Kleinster ist mit 1,76 Metern der „Pharmazeut im Praktikum“, Tinh Tien Aluska. Der 27-Jährige kommt aus Hannover und wurde „Mister Norddeutschland“.

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Mister Norddeutschland posiert mit dem Pferd für ein Shooting. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Der Jüngste in Linstow ist der 19 Jahre alte Immobilienkaufmann Paul Nitschke aus Magdeburg für Sachsen-Anhalt, der Älteste der Berliner Alexander Gerard Michel, der als Fremdsprachenkorrespondent für Spanisch und Englisch in der Hauptstadt tätig und 29 Jahre alt ist.

Bayern schickt mit „Mister Internet“ den Mediengestalter Rene Kout aus Lauingen und den Verwaltungsfachangestellten Marcel Halder aus Buchloe ins Rennen. Rheinland-Pfalz hat den 21 Jahre alten Winzer Andreas Luff als den „Schönsten aus Westdeutschland“ aufgeboten.

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Mister Hamburg beim morgendlichen Training. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Ein weiterer Polizist kommt mit Pascal Unbehaun – auch 1,90 Meter groß – als „Mister Mitteldeutschland“ zum Zuge. Er kommt aus Erfurt. Das Ausrichterland Mecklenburg-Vorpommern wird vom 24-jährigen Rostocker Philipp Mindt, einem Lehrerstudenten, und „Mister Ostdeutschland“ Johannes Meyer aus Warnkenhagen bei Rostock vertreten. Meyer ist erst 20 Jahre alt, fährt Motocross und lernt Kraftfahrzeugschlosser. Hamburg schickt mit Jan Stühmer einen Personal Trainer.

Finalshow mit freiem Oberkörper

Die Finalisten müssen sich traditionell in zwei Durchgängen im Anzug und mit freiem Oberkörper in Jeans dem Publikum und der Jury zeigen.

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Fotoshooting am Strand mit Miss Germany 2017. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Im Vorjahr kam der schönste Mann Deutschlands in Dominik Bruntner aus Hochdorf bei Stuttgart (Baden-Württemberg), 2015 siegte Florian Molzahn aus Nordrhein-Westfalen. Bewerber für den „Mister-Titel“ dürfen – wie die „Miss-Bewerberinnen“ auch – keine Kinder haben.

Das hatte 2016 einen Kandidaten ins Stolpern gebracht. Den Veranstaltern fiel erst nach einer regionalen „Mister-Wahl“ auf, dass der Mann schon Vater war. Dann konnte der Zweitplatzierte in Linstow antreten, was den Veranstaltern aber Kritik einbrachte.

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Mister NRW Maik Geilenbrügge beim Fotoshooting mit Surfbrett. Foto: Peter Newels /PEN Fotografie

Ganz auf schöne Damen auf der Bühne müssen Besucher in Linstow nicht verzichten: Aus zahlreichen fotogenen Bewerberinnen wird auch eine „Miss Photogenic“ gewählt, die im Februar in Rust beim „Miss-Germany-Finale“ startet. Dem Sieger beim „Mister Germany Finale“ winken etliche Preise, darunter ein Hotelaufenthalt, Foto-Aufnahmen, auch ein Besuch beim „Miss-Germany-Finale“ sowie Einladungen zu Shows. (Winfried Wagner, dpa)

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