Mittwoch, 16. Mai 2018 11:57 Uhr

Stan Lee verklagt seine Ex-Kollegen auf eine Milliarde Dollar

Stan Lee, der geistige Vater von Spider-Man und Iron Man, geht gegen seine ehemaligen Geschäftspartner vor, die versucht haben sollen, die Rechte an seinem Namen gegen seinen Willen zu verkaufen. Er sagt, er können sich nicht daran erinnern, so einen Vertrag unterschrieben zu haben.

Stan Lee

Stan Lee will sich nichts bieten lassen. Foto: Chris Pizzello

Der Comicbuch-Autor Stan Lee (95) verklagt seine ehemalige Produktionsfirma Medienberichten zufolge auf eine Milliarde Dollar. Das Unternehmen POW! Entertainment, das Lee 2001 mitgründete, wurde im vergangenen Jahr von einer chinesischen Investmentgruppe erworben. Seine damaligen Geschäftspartner hätten dabei versucht, die Rechte an seinem Namen gegen seinen Willen zu verkaufen, sagte Lee nach Angaben des „Hollywood Reporter“ und anderer Medien, die am Dienstag aus Gerichtsdokumenten zitierten.

Unterschrift gefälscht?

Der 95-Jährige habe damals unter dem Tod seiner Ehefrau gelitten und sei nach einer Operation fast komplett erblindet. Er könne sich nicht erinnern, einen Vertrag, bei dem er seine Rechte abtritt, unterschrieben zu haben. Der Anwalt legt den Berichten zufolge in seiner Klageschrift nahe, Lees Partner hätten seine Unterschrift gefälscht oder ihm den Vertragsinhalt nicht korrekt vorgelesen.

Der frühere Chefzeichner des Marvel-Verlags gilt als Erfinder von Comicfiguren wie Spider-Man und Iron Man. Ende April besuchte er in Los Angeles die Premiere des neuen Blockbusters „Avengers: Infinity War“?. (dpa/KT)

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