Dienstag, 5. Juni 2018 22:20 Uhr

Terence Hill kommt wegen einer Brücke nach Worms!

Nach seinem Filmpartner Bud Spencer (1929-2016) ist bereits ein Freibad in Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart benannt worden. Nun zieht die Stadt Worms nach und will einer Brücke nach Terence Hill benennen.

Terence Hill kommt wegen einer Brücke nach Worms!

Terence Hill Mitte April im italienischen Fernsehen. Foto: IPA/WENN.com

Der Filmstar aus „Vier Fäuste für ein Halleluja“ kommt nach Worms, um eine Brücke mit seinem Namen offiziell zu eröffnen. „Ist es wirklich wahr, dass ihr einer Brücke meinen Namen gegeben habt?“, zitierte die Stadt Hills erste Reaktion. Und: „Ich komme sehr gerne.“ Streng genommen ist die Brücke über die Bundesstraße 9 schon seit fast zwei Jahren in Betrieb. Sie heißt eigentlich nach ihrem Stifter Karl-Kübel-Brücke. Sie war vom Wormser Künstler Peter Englert jedoch irgendwann im Scherz auf den Namen „Terence-Hill-Brücke“ umgetauft worden.

„Der Name hat sich inzwischen eingebürgert“, sagte Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) am Dienstag. Er freue sich „riesig“ über die Zusage des Italieners. Die Brücke führt zu einem Festplatz und wird besonders fürs „Backfischfest“ im August genutzt.

Terence Hill war „ganz angetan“

Auf die Idee, den 79 Jahre alten neuen Namensgeber einzuladen, kam Kissel, als er erfuhr, dass Mario Girotti – so Hills bürgerlicher Name – seinen neuen Film „Mein Name ist Somebody“ (Kinostart am 23. August) auf einer Deutschland-Tournee vorstellt. Kissel griff zum Telefon, doch der Agent sei zunächst nicht begeistert gewesen, habe die Anfrage aber trotzdem an Hill und den Filmverleih weitergeleitet. Diese seien dann „ganz angetan“ gewesen, erzählt der Politiker. Zuvor hatte die „Wormser Zeitung“ berichtet.

Hills häufiger Mitstreiter Bud Spencer (1929-2016) wurde bereits vor Jahren in Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart verewigt. 2011 sollte dort ein neuer Tunnel nach ihm benannt werden. Stattdessen trägt heute das örtliche Freibad Spencers Namen. Dort war der Schauspieler im Sommer 1951 bei einem Länderwettkampf für die 100 Meter Freistil ins Wasser gegangen. Zur Einweihung 2011 war Carlo Pedersoli – wie der gebürtige Neapolitaner mit gebürtigem Namen hieß – persönlich vorbeigekommen. (dpa/KT)

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