8,1 Millionen Menschen sehen das DFB-Pokalfinale

dpadpa | 22.05.2022, 10:25 Uhr
Leipzigs Torhüter Péter Gulásci jubelt nach dem gewonnen Spiel vor den Fans.
Leipzigs Torhüter Péter Gulásci jubelt nach dem gewonnen Spiel vor den Fans.

Jan Woitas/dpa

König Fußball in der ARD hat am Samstag den Fernsehabend dominiert. Dagegen konnte das ZDF mit einem „Wilsberg“-Krimi nicht ankommmen, die anderen Sender auch nicht.

Mehr als acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben am Samstagabend in der ARD ab 20 Uhr das DFB-Pokalfinale verfolgt. Im Schnitt 8,1 Millionen sahen den Sieg von RB Leipzig gegen den SC Freiburg im Elfmeterschießen (4:2).

Nach Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Die Einschaltquote betrug 32,4 Prozent. Für Leipzig war es bereits das dritte Finale seit 2019. Bei den vorangegangenen Endspielen mit Leipziger Beteiligung war das Interesse allerdings größer gewesen: Im vergangenen Jahr sahen 9,54 Millionen Leute den Sieg von Borussia Dortmund gegen Leipzig (4:1), 2019 waren es sogar 9,96 Millionen beim Endspiel Bayern München gegen Leipzig (3:0). 2020 kam das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen (4:2) nur auf 7,01 Millionen TV-Zuschauer.

Das ZDF zeigte den Krimi „Wilsberg: Ins Gesicht geschrieben“ und sicherte sich den zweiten Platz. 4,10 Millionen (Marktanteil: 16,3 Prozent) sahen die Folge von 2019. Mehr als eine Million Zuschauer schaffte im Abendprogramm ab 20.15 Uhr sonst nur noch die Clipshow „Otto total“ bei RTL (1,41 Millionen/5,6 Prozent).

So lief es bei den Privaten

Sat.1 kam mit dem Thriller „Die Unfassbaren“ auf 0,82 Millionen (3,2 Prozent) und RTLzwei mit dem Horrorfilm „Der verbotene Schlüssel“ auf 0,72 Millionen (2,8 Prozent). Für die Clipshow „Unglaublich! Spektakuläre Momente vor laufender Kamera“ bei ProSieben entschieden sich 0,64 Millionen (2,6 Prozent), für die Serie „9-1-1 Notruf L.A.“ bei Kabel eins 0,59 Millionen (2,4 Prozent) und für den Actionfilm „Spider-Man: Homecoming“ bei Vox 0,50 Millionen (2,0 Prozent).