Dumm gelaufen!Der größte „Wer wird Millionär?“-Pechvogel des Jahres!

Tony PolandTony Poland | 21.12.2021, 15:16 Uhr
Der größte „Wer wird Millionär?“-Pechvogel des Jahres!
Der größte „Wer wird Millionär?“-Pechvogel des Jahres!

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Einmal im Leben auf dem Stuhl vor Günther Jauch sitzen und bei „Wer wird Millionär?“ die Million abstauben. Für Thomas Müller ging dieser Traum am vergangenen Montag (20.12.) endlich in Erfüllung. Also fast. Nach 21 Jahren vergeblicher Mühe nahm er am Ende nur 500 Euro mit nach Hause.

Im großen „Wer wird Millionär?“-Weihnachtsspecial am Montagabend (20.12.) lief für Kandidat Thomas Müller so ziemlich alles schief. Dabei hatte der fünffache Papa zuvor extrem viel Geduld bewiesen und sich unzählige Male bei Günther Jauch (65) beworben. Erst im sage und schreibe 21. Anlauf hatte seine Bewerbung Erfolg.

Für so viel Beharrlichkeit war die Ausbeute am Ende leider arg dürftig. Der 46-Jährige gewann lediglich 500 Euro und stürzte böse ab. Dabei hätte er die Kohle gut gebrauchen können…

„Wer wird Millionär?“-Bewerbung: 21 Mal probiert, 20 Mal ist nix passiert

Thomas Müller, übrigens weder verwandt noch verschwägert mit dem prominenten Fußballer von Bayern München, hat die wohl hartnäckigste Bewerbung der TV-Geschichte hinter sich. Zwei Jahrzehnte lang musste der Sport- und Lateinlehrer warten, ehe er endlich Günther Jauch gegenüber sitzen durfte. Denn der Ratefuchs bewarb sich seit Anfang 2000 unfassbare 21 Jahre lang.

Das konnte selbst der „Wer wird Millionär?“-Moderator nicht glauben. Als Beweis fragte er die anderen Kandidaten:innen. Und tatsächlich, bei den meisten genügte ein Anruf auf der Bewerberhotline. Puh, so viel Ausdauer sollte doch in irgendeiner Form belohnt werden.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von RTL Deutschland (@rtl_com)

Erster Millionär bei Günther Jauch muss helfen

Für den ganz großen Wurf holte sich Thomas Müller sogar Tipps und Tricks von Eckhard Freise. Der heute 77-Jährige räumte im Dezember 2000 als Erster die Million bei „Wer wird Millionär?“ ab. „Wir haben gefühlte drei Tage miteinander telefoniert. Er hat mich gebrieft und gesagt, wie ich Ihnen gegenübertreten darf“, berichtete Müller.

Professor Freise stand als Telefonjoker für den Pädagogen parat und musste schon früh bei der 8.000 Euro-Frage ran. Die lautete wie folgt: „Wer begegnet dem Leser im aktuellen Bestseller „Glitterschnitter“ wieder?“ Eine schwierige Frage, nach Meinung vieler Fans sogar zu schwierig. Denn ohne das Lesen des Buches könne man die Antwort gar nicht wissen.

Müller verbrauchte zuvor zwei Joker aber Millionen-Gewinner Freise hatte mit „Herr Lehmann“ die korrekte Antwort parat. Gerade nochmal gut gegangen!

Der größte „Wer wird Millionär?“-Pechvogel des Jahres!" class="size-full wp-image-1177986
Thomas Müller bewarb sich lange 21 Jahre für „Wer wird Millionär?“

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Von Hundert auf (fast) Null

Die nächste Hürde stellte sich für Thomas Müller bei 32.000 Euro. „Wer wurde im September zu einem Jahr Haft ohne Bewährung verurteilt?“ wollte Günther Jauch wissen. Der Lehrer aus Weimar hatte leider keine Ahnung und pokerte. Er loggte Silvio Berlusconi ein und es kam, was kommen musste. Nicolas Sarkozy wäre die korrekte Antwort gewesen. Autsch!

Der Unglücksrabe fiel auf 500 Euro und die „Wer wird Millionär?“-Reise war vorbei. Dumm gelaufen nach so vielen Jahren. „Das wäre meine Reise gewesen. Die hatte ich seit fünf Jahren vor“, sagte er geknickt. Und auch seine Frau war betrübt angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes.

„Das wird ein trauriges Weihnachten. Wir haben fünf Kinder.“ Da halfen selbst die aufmunternden Worte von Günther Jauch nichts.

Der größte „Wer wird Millionär?“-Pechvogel des Jahres!" class="size-full wp-image-1178010
Am Ende blieben Thomas Müller nur 500 Euro

Foto: RTL / Stefan Gregorowius