„Flasher“ für mehr Sicherheit„Die Höhle der Löwen“: Geniale Idee kann Leben retten

Dr. Ines Wöckl und Dr. Alexander Rech präsentieren die Smart Mobility Beleuchtung "Flasher". (spot)
Dr. Ines Wöckl und Dr. Alexander Rech präsentieren die Smart Mobility Beleuchtung "Flasher". (spot)

RTL / Bernd-Michael Maurer

SpotOn NewsSpotOn News | 19.09.2022, 23:01 Uhr

In Episode vier von "Die Höhle der Löwen" stellen Gründer den "Flasher" vor, eine Erfindung, die E-Scooter-Fahrern und E-Bikern mehr Sicherheit im Straßenverkehr verschaffen kann.

Die Zahl der E-Biker und E-Scooter-Fahrer steigt in vielen Städten enorm an, doch leider kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Die Gründer von „Flasher“ wollen helfen, genau das zu vermeiden. In der neuesten Ausgabe der VOX-Gründershow (auch bei RTL+ verfügbar) werden außerdem ordentlich die Krallen ausgefahren: Judith Williams (51) ist mit einem Kommentar ihres Kollegen Nico Rosberg (37) so gar nicht einverstanden. Mit ihrem bissigen Retour-Angriff sorgt sie für Wirbel unter den Löwen.

„Die Höhle der Löwen“: Um diese Erfindung reißen sich alle Löwen

Ines und Alexander (beide 29) sind in der Höhle angetreten, um Licht ins Dunkle zu bringen und für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. Dafür hat das Paar Armreifen erfunden, die an beiden Oberarmen befestigt werden und als Blinker fungieren. Somit ist leicht zu erkennen, wenn der Fahrer eines E-Scooters oder E-Bikes abbiegen möchte, ohne dass eine Hand den Lenker verlassen muss. Ausgelöst wird der Blinker alleine durch das Anheben des Ellenbogens. Zudem leuchten die Armreifen bei Bremsbewegungen, sodass andere Verkehrsteilnehmer einen Stopp sofort bemerken können. Um für noch mehr Sicherheit zu sorgen, gibt es bei dem „Flasher“ einen Nachtmodus, bei dem die Fahrer noch besser zu erkennen sind.

„Ich finde, ihr seid das Stärkste, was je in der Höhle der Löwen war“, ist Ralf Dümmel begeistert. Denn die leuchtenden Armbänder sind nicht nur sinnvoll, sie sehen dabei auch noch stylisch aus. Dann geht das Feilschen aller Löwen um die gewünschten 150.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteil los. Judith Williams, Nils Glagau (46) und auch Nico Rosberg möchten den Gründern das Geld für 20 Prozent Firmenanteil geben. „Eigentlich dreht sich grade die ‚Höhle der Löwen‘ und wir pitchen um euch“, stellt die Löwin fest.

Ralf Dümmel (55) und Carsten Maschmeyer (63) tun sich daraufhin zusammen, bieten das gleiche und setzen noch eine großangelegte Plakatkampagne obendrauf. Da sieht Nico Rosberg ein, dass er nicht mithalten kann. Er zieht seine Offerte zurück und bekräftigt, dass das Angebot von Dümmel und Maschmeyer wirklich stark sei. Auch die „Flasher“-Erfinder können nicht Nein sagen und geben dem Löwen-Duo den Zuschlag. Kaum sind die Gründer weg, sorgt Rosbergs Kommentar für Ärger in der Höhle. „Es waren drei starke Angebote, eine Plakatwerbung kann jeder“, fährt Judith Williams die Krallen aus. „Das war nicht neutral zusammengefasst“, sieht es Nils Glagau ähnlich und ist sichtlich genervt.

„Die Höhle der Löwen“: Gründerin Lara will mit ihrem Produkt Liebe in die Welt bringen

Yoga-Lehrerin Lara (30) ist von der ayurvedischen Heilkunst überzeugt und möchte mit „Guru Granola“ Liebe in die Welt bringen. Sie wünscht sich 90.000 Euro für 15 Prozent ihrer Firma. Dafür hat die 30-Jährige ihr Granulat mitgebracht, das aus verschiedenen Bio-Zutaten wie etwa Haferflocken, Hanf und Nüssen besteht. Sieben Variationen des Toppings gibt es für süße und herzhafte Speisen. Damit garantiert sie eine vollwertige Mahlzeit, die Heißhungerattacken vergessen lassen soll.

„Wirklich eine Geschmacksexplosion“, bestätigt Nils Glagau. Ralf Dümmel und Glagau hoffen, für einen höheren Firmenanteil mit Lara ins Geschäft zu kommen. Die Gründerin ist allerdings nur bereit, mehr Anteile abzugeben, wenn auch mehr Geld rausspringt. Von jeweils beiden Löwen erhält sie ein Angebot von 120.000 Euro für 20 Prozent. Der Spirit zwischen Lara und Nils scheint besser zu passen. Daher ist der Deal zwischen den beiden perfekt.

Bei den Gründern Dominik und Michael (beide 34) schlägt das Herz für den Vertrieb. Mit ihrer „Hyrise Academy“ wollen sie Menschen, die eigentlich aus anderen Berufen kommen, aber Verkaufstalente sind, mit Firmen zusammenbringen, die genau solche Vertriebler brauchen. Insbesondere bei Software-Unternehmen sei der Bedarf hierfür groß. In der „Hyrise Academy“ belegen Interessierte Online-Kurse und werden während der kurzen Ausbildung im Betrieb betreut. Besonders an dieser Headhunter-Variante: Es kommt nicht auf gute Schulbildung an, sondern Fähigkeiten wie ein hervorragendes Kommunikationsvermögen und Lernwilligkeit sind ausschlaggebend. Um mit ihrer Akademie zu expandieren, hoffen die beiden auf 500.000 Euro für 10 Prozent ihrer Firma. Die Gründer entscheiden sich letztendlich für das Löwen-Duo Maschmeyer und Williams. Von ihnen erhalten sie 750.000 Euro für 20 Prozent.

„Die Höhle der Löwen“: Snack für Hund und Mensch kommt nicht gut an

Weniger erfolgreich läuft es für Moritz (30) und Hund Benni (7). Der Bio-Snack, der sowohl für Hunde als auch für ihre Besitzer gedacht ist, kommt bei Georg Kofler (65) merklich nicht gut an. Er ist offensichtlich kein großer Hundefreund. Auch wenn Judith Williams die Idee ganz süß findet, das Leckerli mit ihrem Hund teilen zu können, gibt es keinen Deal für „Natural Goodies“.

Ebenfalls erfolglos geht der Pitch für das Vater-Sohn-Gespann von „Easy Mirror“ aus. Um den eigenen Garten optisch zu vergrößern oder auch um hässliche Dinge wie den Zaun des Nachbarn oder Mülltonen verstecken zu können, bieten Oliver (58) und Simon (27) große Spiegel an. Diese sind glasfrei und wetterbeständig. Bei den Löwen fällt die Idee leider durch.