Dschungelcamp-Steckbrief (9): Harald Glööckler – Modegott und Paradiesvogel

Tatum Sara KochTatum Sara Koch | 14.01.2022, 17:26 Uhr
Harald Glööckler im Dschungel
Harald Glööckler im Dschungel

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Bald ist es endlich soweit: Die 15. Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" geht in die nächste Runde. Mit dabei sind 12 Stars, die um die diesjährige Dschungelkrone kämpfen werden.

Das Dschungelcamp ist nach einem Jahr Pause zurück. Diesmal wird die beliebte Reality-Show nicht wie gewohnt in Australien, sondern im schönen Südafrika stattfinden. Es bleibt spannend, welcher der prominenten Kandidaten sich am Ende den ersehnten Sieg schnappen wird.

Designer mit starkem Willen

Unter den diesjährigen Teilnehmern ist unter anderem Harald Glööckler (56) mit dabei. Die Stil-Ikone wusste bereits als Kind ganz genau, was er will. Dabei spielten Fleiß und ein starker, zielorientierter Wille eine große Rolle. Für den sympathischen Modeschöpfer stand nämlich schon im frühen Alter fest: Er wollte nicht ein Stück vom Kuchen, er wollte die ganze Bäckerei!

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Harald Glööckler – Modegott und Paradiesvogel

IMAGO / STAR-MEDIA

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Er hatte eine schwierige Kindheit

Obwohl der Paradiesvogel heute vor allem durch seine positive und humorvolle Art begeistert, sah es in Haralds Vergangenheit ganz anders aus: Seine Kindheit soll ein absoluter Alptraum gewesen sein. Der Vater des Reality-Stars habe durch seine Aggressionen und Brutalität gegenüber seiner Mutter starke Unruhen in das Familienleben gebracht. Dabei war vor allem das Thema Geld ein großer Streitpunkt.

Doch statt sich davon unterkriegen zu lassen, zog Glööckler eine enorme Stärke und Kraft aus den traumatisierenden Geschehnissen. Heute kann er stolz behaupten, dass seine Kindheit für im Nachhinein die beste Schule für sein Leben gewesen sei.

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Die Meinung anderer war ihm egal

Dadurch, dass der Designer immer wieder mitansehen musste, wie andere ihre Ansichten und Meinungen versuchten durchzusetzen, entwickelte Harald den Wunsch, sich nicht unterzuordnen und keine Regeln zu befolgen. Dem 56-Jährigen war schon immer egal, was andere über ihn dachten oder ob er dazugehöre. Das wollte der diesjährige „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“-Kandidat auch gar nicht. Er wollte leben, sein Leben leben. Im Alter von gerade mal sechs Jahren beschloss er, es zu ändern, es anders zu machen.

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Das Leben des Harald Glööckler

Nachdem der Modegott mehrere Schulen besuchte, entschied sich Glööckler dazu einen Beruf zu erlenen und sich kurz darauf selbständig zu machen. Ein Studium kam dabei ihn für ihn nie in Frage, denn es gibt kein Studium „So kreiert man die Welt des Harald Glööckler!“ Für ihn war seine Kindheit ein umfangreicheres Studium, als er je hätte bekommen können.

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Ab diesem Zeitpunkt lief es für den gebürtigen Baden-Württemberger karrieretechnisch immer besser. Er veranstalte atemberaubende Shows, inklusive wunderschönen Gewändern und prominenten Weltstars. Die Öffentlichkeit wurde auf ihn aufmerksam und machte ihn über Nacht berühmt. Gemeinsam mit seinem Ehemann, mit er seit 2015 verheiratet ist, lebt er heute in einer pompös eingerichteten Villa in Kirchheim an der Weinstraße, in Rheinland-Pfalz.

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Diese Damen inspirierten ihn

Zwei Damen inspirierten den „Pompöös“-Gründer besonders für seine Shows und die dort präsentierten Looks. Die Hollywood-Ikonen Marlene Dietrich und Greta Garbo. Harald liebte die Inszenierung der beiden Schauspielerinnen in deren Film-Klassikern. Aber auch für sein Business-Modell war er bestens vorbereitet, indem er sämtliche Erfolgsgeschichten und Ratgeber gelesen hatte, die er in die Finger bekommen konnte: Machiavellis „Der Fürst“, Biographien von Yves Saint Laurent, Salvador Dalí, Rothschild, Rockefeller, Vanderbilt… Besonders die Biographie von Pierre Cardin gefielen ihm besonders gut.

Glööckler hat es alles gezeigt und kann wirklich mächtig stolz auf seinen Erfolg sein. Über ihn wurde gelacht, er wurde beleidigt, aber davon ließ er sich nie verunsichern. Mit viel Fleiß und starkem Willen hat er sich in der Modebranche einen Namen gemacht! Und so kann er heute mit Stolz behaupten: „Ich habe kein Modeunternehmen geschaffen, sondern eine komplette Welt. Ich bin einzigartig, unabhängig und erfolgreich.“