Erste westdeutsche TV-Kommissarin Ingrid Fröhlich ist tot

Ingrid Fröhlich begann ihre Karriere beim Volkstheater in Wien.
Ingrid Fröhlich begann ihre Karriere beim Volkstheater in Wien.

Ursula Düren/dpa

31.07.2021 16:07 Uhr

Als Fröhlich 1978 in der ZDF-Serie „SOKO 5113“ in der Rolle der Renate Burger auftritt, schreibt sie ein Stück Fernsehgeschichte. Jetzt ist die Schauspielerin mit 81 Jahren gestorben.

Sie war die erste westdeutsche TV-Kommissarin: Die Schauspielerin Ingrid Fröhlich ist tot. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Familienkreisen erfuhr, starb sie am Freitag. Fröhlich wurde 81 Jahre alt.

Sie begann ihre Karriere beim Volkstheater in Wien und war in den 1970er Jahren in mehreren Fernsehproduktionen zu sehen, darunter die beliebte ZDF-Reihe „Drei sind einer zuviel“. Am 2. Januar 1978 schrieb sie dann ein Stück westdeutscher Fernsehgeschichte, als sie in der ZDF-Serie „SOKO 5113“ in der Rolle der Renate Burger auftrat.

Die erste TV-Ermittlerin kommt aus der DDR

Sie war damit die erste TV-Ermittlerin im westdeutschen Fernsehen. In der DDR war das Sigrid Göhler. Bekanntheit erlangte die mit der Rolle des Polizeileutnants Vera Arndt in der Krimireihe „Polizeiruf 110“, mit der sie 1971 startete.

Zuletzt lebte Ingrid Fröhlich in Wolfratshausen bei München.