Flog Walther wegen Homophobie bei „Kampf der Realitystars“ raus?

Flog Walther wegen Homophobie bei Kampf der Realitystars raus?
Flog Walther wegen Homophobie bei Kampf der Realitystars raus?

RTLZWEI

05.08.2021 14:08 Uhr

Er war bei „Kampf der Realitystars“ absoluter Publikumsliebling und versierter Frauenversteher. Doch jetzt musste Walther Hoffmann ziemlich überraschend die Show verlassen. Auslöser sollen angeblich homophobe Sprüche gewesen sein ...

Bei „Kampf der Realitystars“ steigt der Druck in der Sala von Folge zu Folge weiter an.  Allmählich schleicht sich bei den Promis auch eine Art Lagerkoller an, der allerdings hin und wieder von den Neuzugängen gestört wird.

So trafen die Neuzugänge Mike Heiter und dessen Freundin Laura Morante sowie Rückkehrerin Claudia Obert bei den gestrandeten Promis nicht nur auf Begeisterung. Vor allem ein Teilnehmer fällt in der vierten Folge des RLTZWEI-Quotenhits „Kampf der Realitystars“ mit schlechter Laune und fragwürdigen Kommentaren auf: Walther Hoffmann.

Dunkle Wolken über Walther Hoffmann

Der etwas schrullige Reiseverkehrskaufmann und Gentleman der alten Schule stört sich in der Sala plötzlich an vielen Dingen: So ist es dem 61-Jährigen ein Dorn im Auge, dass das Neuzugänger-Pärchen in einem Bett schlafen will. „Das geht überhaupt nicht! Was soll denn der Unsinn?“, mault er. „Das brauche ich wirklich nicht!“

Mit seinem Unverständnis für den Schlafwunsch der beiden Turteltauben erntet er bei den „Kampf der Realitystars“-Promis reichlich Kopfschütteln. Ein Unding für Jenefer Riili, die sich im Interview dazu genötigt sieht mal ein Machtwort zu sprechen: „Walther ist nicht der Boss! Hier ist niemand der Boss. Hier sind alle gleich.“

Flog Walther wegen Homophobie bei "Kampf der Realitystars" raus?

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Walther über Ginos Drag-Performance: „Mir ist das zu extrem!“

Noch irritierender als ein Paar, das im selben Bett schlafen möchte, findet Walther höchstens noch Männer, die Frauenkleider tragen. So zeigte sich der „Traumfrau gesucht“-Star von der Drag-Performance von Neuankömmling Gino Bormann sichtlich geschockt. „Ich kann mich dafür nicht begeistern. Es ist nicht meine Art von Unterhaltung. Mir ist das zu extrem“, gibt er zu.

Und auch die Tatsache, dass Gino, den die Zuschauer nicht nur als Dragqueen, sondern auch durch seine Teilnahme bei „Prince Charming“ kennen dürften, bei ihnen in der Sala schläft, stößt dem sonst sanftmütigen Walther bitter auf.  „Und jetzt habe ich zufällig gehört, dass der hier heute übernachtet und dass der auch noch jemand Neues ist, der hier reinkommt. Und dass er auch noch safe ist. Ich weiß nicht, was das soll“, ärgert er sich.

„Kampf der Realitystars“: Kam es zum homophoben Zwischenfall?

Während Walther eher abseits steht und mit dem Neuankömmling weiterhin fremdelt, empfangen Gino die restlichen Neuankömmlinge mit offenen Armen. Die Stimmung ist ausgelassen, dennoch entgehen dem 33-jährigen DJ die befremdlichen Blicke von Walther nicht. „Ich habe das schon in seinen Blick bemerkt, dass da so eine kleine Abneigung ist. Man kann aber auch nicht jedem gefallen“, stellt er lässig fest.

Dann soll es aber zu Szenen gekommen sein, die der Sender nicht gezeigt hat. Der Hintergrund: Man wollte angeblich einen ähnlichen Homophobie-Skandal, wie es ihn in der diesjährigen Staffel von „Promis unter Palmen“ gab, verhindern. Das behauptet jedenfalls die Plattform „Promiwood“ und beruft sich dabei auf einen angeblichen Produktionsmitarbeiter: „Walther flippte plötzlich aus und schrie, Männer in Kleidern, das geht nicht! Er ließ sich auch von den anderen Kandidaten nicht beruhigen, es flogen böse Wörter.“

Flog Walther wegen Homophobie bei "Kampf der Realitystars" raus?

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Walther und die Männerfreundschaft: „Da kommen gleich Gerüchte auf!“

Angeblich wurden Walther vor allem diese Äußerungen zum Verhängnis, weswegen er schlussendlich die Sendung verlassen musste, heißt es weiter: „Andrej Mangold und Jenefer Riili hielten bei der Nominierung eine große Ansprache gegen Homophobie und setzten den Date-Profi auf die Rauswurf Liste.“ Doch all das wurde nicht gezeigt – nicht einmal die Exit-Ansprache von Walther, weshalb es in der Sendung dann so aussah, als ob er kommentarlos die Showbühne verlassen hätte.

Dafür wurde in der vierten Folge von KDRS eine andere Szene gezeigt, die auf Walthers Berührungsängste mit Homosexualität schließen lässt: So reagierte „Dr. Love“ etwas pampig, als ihm Mitbewohner Leon Machère nach dem verlorenen Spiel freundlicherweise anbietet, mit ihm sein Bett zu teilen – nachdem Walther seinen Schlafplatz verloren hatte. „Für mich ist das eine große Strafe, dass ich das Bett verloren habe, denn ich habe etwas am Rücken“, hatte Hoffmann noch geklagt, doch mit einem anderen Mann in einem Bett schlafen sei für ihn keine Option, denn: „Da kommen gleich Gerüchte auf. Das kommt für mich überhaupt nicht infrage. Aus die Maus!“