Joyce Ilg: „Ich mache mir große Sorgen um Luke“

Joyce Ilg: „Ich mache mir große Sorgen um Luke“
Joyce Ilg: „Ich mache mir große Sorgen um Luke“

Foto: IMAGO / Future Image

08.10.2021 13:41 Uhr

Schon lange hat man Luke Mockridge nicht mehr auf der Bühne gesehen. Kein Wunder, bei den immensen Vorwürfen, die ihn aktuell verfolgen. Nun hat sich seine Show-Partnerin Joyce Ilg zu dem Geschehen geäußert und verraten, dass sie sich um Lukes Gesundheitszustand sorgt.

Noch vor einem Jahr stand der TV-Star auf der Bühne und hat das Publikum mit seinen Shows begeistert, heutzutage ist Luke Mockridge (32) so verpönt wie kein anderer und hat seine Karriere bis auf Weiteres stillgelegt. Der Grund dafür? Die Vergewaltigungsvorwürfe seiner Kollegin/Ex-Freundin Ines Anioli (35), die im Netz richtige Wellen geschlagen haben.

Am 21. August hatte er in einem Instagram-Video öffentlich Stellung bezogen zu dem laut ihm inzwischen juristisch widerlegten Vorwurf der „versuchten Vergewaltigung“ seiner Ex-Freundin. Er gab zudem bekannt, dass er bis Ende des Jahres beruflich pausieren werde.

Doch inzwischen scheinen auch die geplanten Shows für 2022 auf der Kippe zu stehen. In einem weiteren Post hatte Mockridge auf Instagram angekündigt, dass er „aufgrund der aktuellen Berichterstattung“ zu seiner Person seine Auszeit auf unbestimmte Zeit verlängern werde. „Ich brauche Zeit, Ruhe und Abstand, um zu verstehen, zu lernen und zu heilen“, schreibt er in dem Posting weiter.

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Joyce Ilg: „Luke Mockridge muss gerade seinen Kopf hinhalten“

Luke, der bis auf Weiteres von der Bildfläche verschwunden ist, erfährt nach wie vor viel Anfeindung und Kritik, aber auch immer mehr Zuspruch. Jetzt erhält der Komiker Rückendeckung von seiner Freundin Joyce Ilg. Sie versucht, zumindest das emotionale Einschlagen auf Luke einzudämmen, und appelliert in ihrem 35-minütigen Statement an die Internet-Community, die Konsequenzen von Hate-Kommentaren zu überdenken.

„Luke Mockridge muss gerade seinen Kopf hinhalten (meiner Meinung nach), für ganz viel Frust in unserer Gesellschaft“, erklärt die 37-Jährige und spricht damit den eigentlichen Grund ihres Statements an. Es sollte in dieser öffentlichen Debatte nicht darum gehen, eine einzige Person schlecht zu machen – man sollte am Grund des Problems arbeiten und eher nachsehen, wieso dieses Problem immer noch so sehr in unserer Gesellschaft verankert ist.

Joyce Ilg: „Ich mache mir große Sorgen um Luke“
Luke Mockridge bei der Verleihung der 1LIVE Krone in der Jahrhunderthalle in Bochum.

IMAGO / Eventpress

Joyce Ilg: „Wir haben es hier nicht mit einem Monster zu tun“

„Ich möchte darauf hinweisen, dass dieser Mensch, der, wie gesagt, kein Monster ist, sondern ein Mensch ist mit Gefühlen, dass auch der seine Grenzen hat, und das auch er ein Mensch ist mit ganz vielen tollen Seiten. Tolle Seiten entschuldigen nicht, wenn man Fehler macht.“

Hin- und hergerissen versucht Joyce zu erklären, wie sehr sie sich um Luke sorgt, und appelliert an die Zuschauer, doch auch einmal über die Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken. „Welche Konsequenzen fordert ihr noch?“ Luke wäre bereits psychisch und körperlich am Ende, seine Karriere wäre zerstört – ihrer Meinung nach sei bereits alles Angemessene geschehen.

„Seid euch einfach bewusst, dass alles, was auf Social Media passiert, Konsequenzen hat. Für euch und für andere.“ Aktuell würde sich der 32-Jährige in einer sicheren Umgebung befinden, vermutet Joyce zumindest, da sie in aktuell wohl auch nicht erreichen kann.

#konsequenzenfürluke – so geht es mit Luke Mockridge weiter

Tatsächlich scheint die Karriere des Comedy-Phänomens bis auf Weiteres stillgelegt zu sein. Auch wenn er von Sat. 1 immer noch Angebote für neue Moderatoren-Jobs erhält, hat Mockridge bis auf Weiteres alle Projekte abgesagt. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt, was jedoch für keine Seite sonderlich hilfreich ist. So kann keiner Frieden mit der Sache schließen – weder Luke und Ines noch die Online-Community. Es bleibt abzuwarten, wie das öffentliche Leben für die beiden Comedians weitergeht. (FS)