„Kampf der Realitystars“: Das sagt Frédéric von Anhalt nach seinem Rauswurf

RTLZWEI

29.07.2021 19:00 Uhr

Prinz Frédéric von Anhalt wurde in der dritten Folge von "Kampf der Realitystars" von den beiden Neuankömmlingen Kader Loth und Chris Broy aus der Sendung gewählt. Keine große Überraschung, da er sich in der Sala nicht viele Freunde machte.

Aber nicht nur in der Sala von „Kampf der Realitystars“ hat er nicht den besten Ruf, auch die Zuschauer vor dem Fernseher, erlebten einen überheblichen, exzentrischen und keifenden Prinz Frédéric von Anhalt.

„Ich mache das 40 Jahre“

Bereits in einem der ersten Spiele muss der Prinz die Tatsache hinnehmen, dass die Zuschauer ihn für den egoistischsten Star im Cast halten. Doch wie immer verweist er auf seine jahrelange Lebens- und Showbiz-Erfahrung und erklärt im Interview mit klatsch-tratsch.de:

„Es ist sehr schwer mit Leuten zu arbeiten, wenn man Nicht-Profis an einem Set hat. Und ich komme dann als erfahrener Mann dahin, ich mach das 40 Jahre und kenne mich im Showbiz aus und dann höre ich, dass da Leute gibt, die zum ersten Mal vor einer Kamera stehen, da kann ich natürlich nicht mit. Und dann glaubt man, der ist egoistisch, weil ich versuche, die Zügel in die eigene Hand zu nehmen, weil die anderen es ja nicht können.“

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„Was versteht man unter Stars in Deutschland?“

Wie bereits in der Sendung, erwähnt er nun auch wieder, dass er die echten Stars in Hollywood kenne und die Promis in der Sala für ihn keine seien: „Es hieß „Kampf der Realitystars“, es hieß, das sind Stars. Ich bin ja kein Star, ich bin ja ein kleiner Rentner. Ich weiß nicht, was man unter Stars in Deutschland versteht.“

Und weiter: „Ich lebe 40 Jahre in Hollywood, war mit den größten Stars beim Frühstück gewesen, hab mit denen diniert, ich kenne Stars. Aber ich kenne keine europäischen Stars, ich habe keine Ahnung, wie die sich geben oder wer hier ein Star ist. Sofern muss ich das nehmen, was die Firma mir ans Set gibt. Deshalb bin ich aber noch lange kein Egoist, weil ich versuche, eine Show zu machen, eben deshalb, weil die anderen es nicht kapieren!“

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Das stört ihn an Claudia Obert

Während der Sendung eckte Prinz Frédéric unter anderem mit Kader Loth, aber auch sehr lauthals mit Claudia Obert an. Bei der Stunde der Wahrheit wählte er Claudia heraus, mit der Begründung, weil er sie nicht länger im Bikini ertragen wolle.

Im Interview erklärt er nun noch einmal detailliert, was ihn an der Obert eigentlich so sehr störte: „Ich bin morgens als Erster aufgestanden, hab mein Frühstück gemacht, mich hingelegt und den Sonnenaufgang genossen. Um 8 Uhr oder halb 8 kam die dann alle so langsam an. Man ist vielleicht betrunken ins Bett gegangen, man ist verschwitzt ins Bett gegangen, weil es ja keine Aircondition gab, dann hat man eine Nacht im Bett gelegen, auch schön geschwitzt, weil es keine Aircondition gab. Dann aus dem Bett raus, ohne zu duschen erstmal in den Pool springen!“

RTLZWEI/Karl Vandenhole

„In Amerika machen wir Entertainment“

Sein Fazit: Am liebsten möchte er keinen seiner ehemaligen Mitstreiter wiedersehen, denn er sagt: „Ich bin mit den Leuten von der Show einfach nicht klargekommen.“

Für ihn waren sie der Grund, warum er kein Entertainment liefern konnte und ergänzt: „Ich konnte selbst ja keine Show machen. Ich versuche ja immer, selbst was zu basteln, wenn die anderen nicht können, aber es hat mir keiner einen Grund gegeben. In Amerika machen wir Entertainment.“

Bescheidenheit scheint nicht eine seiner Stärken zu sein, denn er ist sich außerdem auch ziemlich sicher, dass er beim „Kampf der Realitystars“-Publikum gut ankam, deswegen sagt er über sich in der dritten Person: „Wenn Frédéric von Anhalt advertised wird, dass er in der Sendung ist, dann schalten die Deutschen ein. Warum schalten sie ein? Weil sie meine Sprüche hören wollen. Und deshalb schaltet man ein. Das sind die Quoten, die ich habe. Die Leute wollen von mir Sprüche hören, die wollen, dass ich anecke. Das ist, was sie sehen wollen. Das weiß ich zu 100%.“

Bald im Dschungelcamp?

Werden wir den Prinzen also nun bald im Dschungelcamp sehen? Ein „Nein“ klingt auf jeden Fall anders, denn er erklärt gegenüber klatsch-tratsch.de: „Tatsache ist, dass man versucht, mich in den letzten vier Jahren für das Dschungelcamp anzuwerben. Nur das Dschungelcamp hat nie das gezahlt, was ich wollte.  Das Schöne in meinem Leben ist, ich kann Nein sagen. Ich kann eigentlich zu allem Nein sagen.  Die Thailand-Nummer, das hat gut geklungen, weil es Thailand ist. Ich habe noch sechs Wochen Urlaub gemacht, ich wollte das mit einem schönen Urlaub verbinden. Ich habe es mit Sicherheit nicht wegen der Gage gemacht. Ich habe eine schöne Zeit gehabt in Thailand.“

(TT)