Krimi und Bundesliga vor Komödie, Omikron-Extras stark

dpadpa | 08.01.2022, 10:32 Uhr
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), in der  Videokonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), in der Videokonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.

Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

Was ist bei der Bund-Länder-Konferenz am Nachmittag zu weiteren Maßnahmen gegen das Coronavirus herausgekommen? Dafür hat sich ein Millionenpublikum interessiert.

Bei den Corona-Sondersendungen anlässlich der erneuten Bund-Länder-Runde hat am Freitagabend das Erste vor dem Zweiten und RTL gelegen.

Das „ARD extra: Die Corona-Lage“ ab 20.15 Uhr sahen im Schnitt 5,22 Millionen Zuschauer (17,6 Prozent), das „ZDF spezial – Kampf gegen Omikron – Corona-Gipfel in Berlin“ 3,48 Millionen (14,3 Prozent) und das „RTL aktuell Spezial: Corona-Krise – Kampf gegen Omikron: Das kommt auf uns zu!“ um 20.15 Uhr 1,73 Millionen (5,8 Prozent).

Das Primetime-Programm der großen Sender verschob sich entsprechend. So hatte ab 20.30 Uhr die nun wieder in Hessen spielende ZDF-Krimiserie „Der Staatsanwalt“ mit Rainer Hunold 5,88 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (19,3 Prozent), die ARD-Komödie „Sprachlos in Irland“ mit Andrea Sawatzki und Götz Schubert kam auf 4,44 Millionen (14,6 Prozent). Bei RTL hielt „Die ultimative Chart Show – Die erfolgreichsten Live-Acts“ 1,52 Millionen Leute vor dem Bildschirm (6,3 Prozent).

Sat.1 landete einen Quotenhit mit der Live-Übertragung des Bundesliga-Rückrundenauftaktspiels Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach (1:2): 4,95 Millionen verfolgten ab 20.30 Uhr die erste Halbzeit (16,2 Prozent), 5,37 Millionen (18,4 Prozent) die zweite mit den wegen Corona dezimierten Bayern. Sat.1 sprach am Samstagmorgen von einer Nettoreichweite von insgesamt 9,8 Millionen Zuschauern – damit ist die Zahl der Leute gemeint, die mindestens einmal kurz erreicht wurden.

Dahinter lagen Vox und der Fantasyfilm „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ von 2013 mit 1,19 Millionen Zuschauern (4,3 Prozent), ProSieben und das Superheldenabenteuer „The First Avenger: Civil War“ von 2016 und 0,92 Millionen (3,2 Prozent), RTLzwei und der US-Thriller „72 Stunden – The Next Three Days“ von 2010 mit 0,72 Millionen (2,5 Prozent) sowie Kabel eins und die Krimiserie „Criminal Minds“ mit 0,54 Millionen (1,8 Prozent).