EinschaltquotenNeuer Flop: Birgit Schrowange kämpft weiter mit Quotenproblemen

dpadpa | 05.08.2022, 10:27 Uhr
Birgit Schrowange
Birgit Schrowange

@ SAT.1

Die TV-Rückkehrerin Birgit Schrowange (64) kämpft auch bei ihrer neuen Sendung auf Sat.1 mit Quotenproblemen. Die Reportagereihe „Unser Mallorca – mit Birgit Schrowange“ schalteten am Donnerstag ab 20.15 Uhr gerade einmal 620.000 Menschen (2,9 Prozent) ein.

Jedoch muss man zur Einordnung allerdings wissen, dass zumindest die absoluten Zuschauerzahlen in dieser Woche bei allen Fernsehsendern etwas niedriger liegen, da in sämtlichen Bundesländern Sommerferien sind. Allerdings hatte Schrowange im Vorfeld in diverse Talkshows für ihr Format getrommelt. Doch weder Mickie Krause noch gescheiterte Höhlen-Bewohner auf Mallorca sorgten für einen Aufschwung.

Bereits im Juni hatte sich aber ihre Reihe „Birgits starke Frauen“ auch sehr schwer getan. Nach zwei Folgen war das Format wegen ungenügender Quoten vorzeitig abgesetzt worden.

Thomas Rath und Birgit Schrowange
Thomas Rath (l.); Birgit Schrowange (r.)

@ SAT.1

Birgit Schrowange hat „alle Sender durch“

Ende 2019 hatte sich die bekannte TV-Moderatorin nach 25 Jahren von der RTL-Sendung „Extra“ verabschiedet, kürzlich dann aber ein Bildschirm-Comeback bei Sat.1 bekanntgegeben. Nun sieht es so aus, als sei die Zeit für Schrowange vorbei.

Über die drei neuen Formate bei Sat.1 sagte Birgit Schrowange jüngst im Gespräch mit „Prisma.de“: „Ich habe mich für Sat.1 entschieden, weil mir die Formate hier am besten zusagten. Sie sind spannend und interessant, das sehe ich als wertschätzendes Geschenk zum Abschluss meiner Karriere. Damit habe ich jetzt alle Sender durch. Ich habe beim WDR angefangen, war dann elf Jahre beim ZDF, anschließend 25 Jahre bei RTL. Wenn ich jetzt noch mal 25 Jahre bei Sat.1 mache, bin ich 88 und dann höre ich auf (lacht).“



Das Erste mit stärkster Reichweite

Reichweitenstärkster Sender am Donnerstag war das Erste mit dem „Barcelona-Krimi“. Der Fall „Entführte Mädchen“ mit Clemens Schick und Anne Schäfer lockte 4,41 Millionen (20,2 Prozent) an. Als besonders quotenstark erwies sich auch Günther Jauchs RTL-Quiz „Wer wird Millionär? Die 3-Millionen-Euro-Woche“: 4,21 Millionen (20,9 Prozent) schalteten ein.

Nach Angaben des Branchendienstes „dwdl.de“ war der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen besonders glänzend: 21,6 Prozent bedeuteten demnach den höchsten Wert für „WWM“ seit einem Promi-Special im Juni 2016.

Das waren die weiteren Prime-Time-Quoten

Die ZDF-Komödie „Dreiraumwohnung“ mit Anja Kling und Carol Schuler wollten 2,24 Millionen Zuschauer (10,3 Prozent) sehen. Vox strahlte den Animationsfilm „Ice Age 4 – Voll verschoben“ aus – 930.000 Leute (4,3 Prozent) waren am Bildschirm dabei. ProSieben hatte die Realityshow „Das große Promi-Büßen“ zu bieten, damit verbrachten 830.00 Menschen den Abend (3,9 Prozent). Die Kabel-eins-Reportagereihe „Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur“ holten sich 670.000 Männer und Frauen (3,1 Prozent) ins Haus. Die amerikanische Krimiserie „Monk“ auf ZDFneo hatte 350.000 Zuschauer (1,7 Prozent).

(dpa/K&T)