„Raus aus den Schulden“: So schlecht kommt der neue Peter Zwegat an

Tony PolandTony Poland | 26.10.2021, 12:35 Uhr
„Raus aus den Schulden": So schlecht kommt der neue Peter Zwegat an
„Raus aus den Schulden": So schlecht kommt der neue Peter Zwegat an

Foto: RTL

Am Montagabend (25. Oktober) brachte RTL das Kultformat „Raus aus den Schulden“ zurück auf die TV-Bildschirme. In die riesigen Fußstapfen, die Peter Zwegat hinterließ, konnte Neu-Schnuldnerberater Stilianos Brusenbach allerdings nicht treten.

Sechs Jahre lang mussten Fans der Kult-Doku „Raus aus den Schulden“ auf die einst so beliebte Serie verzichten. Nun ließ RTL aber alle Trash-Anhänger aufatmen, der Sender startete am 25. Oktober mit einer Neuauflage.

Nicht mehr mit von der Partie war Schuldnerberater-Legende Peter Zwegat. Der heute 71-Jährige begleitete zuvor acht Jahre lang viele Menschen aus der finanziellen Misere. Sein Nachfolger, Diplom-Volkswirt Stilianos Brusenbach, durfte sich in gleich zwei Fällen beweisen.

„Raus aus den Schulden“: Zu lange weg?

Großes Interesse hatte an der Neuauflage allerdings weniger als erwartet. Laut Branchendienst „dwdl.de“ schalteten nur 1,4 Millionen Zuschauer die Pilotfolge ein. Ein alles andere als zufriedenstellendes Ergebnis für RTL. Im Vergleich dazu: Das Staffelfinale der „Höhle der Löwen“ brachte es zur selben Zeit auf starke 2,36 Millionen Menschen auf VOX.

Zwar war die Konkurrenz groß, doch scheint es, dass die lange Abwesenheit dem Format eher geschadet als geholfen hat. Zudem ist „Raus aus den Schulden“ für viele Fans ohne Peter Zwegat offenbar nicht mehr dasselbe. Zu viele Jahre stand die Serie untrennbar mit seinem Namen.

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Stilianos Brusenbach war bei seinem ersten Auftritt ziemlich alleine

Foto: RTL

Stilianos Brusenbach ist kein Peter Zwegat

Dazu legte Neu-Schuldnerberater Stilianos Brusenbach einem im Vergleich zu seinem prominenten Vorgänger eher farblosen Auftritt hin. Allerdings waren die Fälle auch undankbar. Eine Familie konnte der „neue Zwegat“ immerhin zu einer Umschulung bewegen. Bei einem anderen Paar stellte Brusenbach einen Zukunftsplan auf.

Hier konnte der Nachfolger immerhin mit seinem Fachwissen punkten. Doch dem Neuen fehlte die sympathisch-humorvolle und menschliche Art von Peter Zwegat. Das meint zumindestens das Netz.

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Wenigstens konnte Brusenbach sein Fachwissen unter Beweis stellen

Foto: RTL

Die Fans vermissen Peter Zwegat

Zwegat war warm und herzlich, aber gleichermaßen auch schonungslos offen und deutlich. Die zu lasche Ansprache von Brusenbach steht in der Kritik. „Peter Zwegat hätte die mehr zur Sau gemacht wegen dem nicht geführten Haushaltsbuch“, schreibt ein User auf Twitter.

Die meisten jedoch vermissen ihren kultigen und bisweilen schrulligen Peter aber einfach. „WER IST DAS? Der Sohn oder Enkel vom Peter? WO ist mein Peter Zwegat? Wo?“, meint ein anderer.

Ein weiterer Nutzer bringt es wohl stellvertretend für einen Großteil auf den Punkt: „„Raus aus den Schulden ohne Peter Zwegat ist kein Raus aus den Schulden.“ Wohl dem, der also gar nicht erst eingeschaltet hat.  „Puh gut dass ich nicht reingeschaut hab! „Raus aus den Schulden ist wie „Löwenzahn“: Ohne Peter isses nicht mehr das selbe!“

Ob es eine zweite Chance für Stilianos Brusenbach gibt, steht übrigens noch nicht fest. Vorerst hat RTL nur die bereits ausgestrahlte Pilotfolge produziert. Wie es jetzt weitergeht, ist noch nicht klar. Schaut man auf die Quoten, steht es für eine Fortsetzung aber eher schlecht. (TP)