Sonntagskrimi gewinnt eine Primetime ohne EM-Spiel

Bessie (Verena Altenberger) hängt Katzensteckbriefe auf in einer Szene aus «Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze» (undatierte Aufnahme).
Bessie (Verena Altenberger) hängt Katzensteckbriefe auf in einer Szene aus «Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze» (undatierte Aufnahme).

Hendrik Heiden/BR/Geißendörfer Pictures/dpa

21.06.2021 11:42 Uhr

Mit „Schrödingers Katze“ gewinnt der „Polizeiruf 110“ aus München fast acht Millionen Zuschauer - und hängt damit die anderen Angebote am Sonntagabend deutlich ab.

Der letzte neue Sonntagabendkrimi vor der Sommerpause hat eine sehr gute Einschaltquote erzielt. 27,7 Prozent, das sind 7,87 Millionen, schalteten ab 20.15 Uhr im Ersten den „Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze“ aus München ein.

Im Mittelpunkt standen dieses Mal Intrigen um eine alte Dame.

Das ZDF strahlte die Romanze „Inga Lindström: Die Braut im Götakanal“ mit Barbara Prakopenka und Felix Everding aus – das wollten 4,39 Millionen (15,5 Prozent) sehen. Erstmals seit mehr als einer Woche wurde am Sonntagabend zur besten Sendezeit kein Spiel der Fußball-Europameisterschaft übertragen.

Das amerikanische Liebesdrama „Ein ganzes halbes Jahr“ mit
Emilia Clarke und Sam Claflin wollten auf Sat.1 1,32 Millionen (5,0 Prozent) sehen. Mit dem US-Actionfilm „Transformers: The Last Knight“ auf ProSieben verbrachten 1,29 Millionen (5,4 Prozent) den Abend.

Den Animationsfilm „Sing“ auf RTL verfolgten 1,2 Millionen (4,4 Prozent). Die Vox-Dokusoap „Hot oder Schrott – Promi Spezial“ kam auf 1,07 Millionen (4,5 Prozent). Von Seuchendramen haben die deutschen Zuschauer offensichtlich genug: Jedenfalls wollten den Ebola-Thriller „Outbreak – Lautlose Killer“ auf RTLzwei gerade einmal 960 000 Menschen (3,7 Prozent) sehen.

Die Kabel-eins-Dokusoap „Bus Babes“ kam auf 510 000 Zuschauer (1,9 Prozent). Horst Lichters Trödelshow „Bares für Rares“ auf ZDFneo versammelte 490 000 (1,7 Prozent) Fans vor den Bildschirmen.