„Squid Game“: 7 überraschende Details zum Netflix-Hit

Desireé OostlandDesireé Oostland | 23.10.2021, 20:00 Uhr
Bekommt „Squid Game“ eine zweite Staffel?
Bekommt „Squid Game“ eine zweite Staffel?

IMAGO / ZUMA Wire

Keine Serie wird derzeit so häufig angesehen, wie die südkoreanische Netflix-Produktion „Squid Game“. In der fragwürdigen Serie müssen 456 hoch verschuldete Menschen in Kinderspielen gegeneinander antreten, um ein Preisgeld in Millionenhöhe abzusahnen. Wer bei einer Spielrunde verliert, stirbt.

Neben verstecken Handlungen innerhalb der Serie, die der Drehbuchautor und Regisseur Hwang Dong-hyuk gekonnt untergebracht hat, um der Story noch mehr Tiefe zu geben, gibt es auch einige weitere interessante Details zur Serie, die wir zusammen getragen haben.

1. Die Anzahl der Teilnehmer

Die Anzahl der Teilnehmer wurde nicht – wie zunächst vermutet – willkürlich gewählt. Die Zahl 456 soll für Erfolg und Reichtum stehen und soll somit suggerieren, dass die Spieler für die „harte Arbeit“ belohnt werden.

8 Geheimnisse über den Netflix-Hit „Squid Game"

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2. Squid Game wurde jahrelang abgelehnt

Der Serienschöpfer und Autor Hwang Dong-hyuk hatte die Idee zum heutigen Netflix-Hit bereits im Jahr 2008. Damals lehnten sämtliche Produktionen ihn und seine Idee ab. Sie hielten diese für zu bizarr. Die damaligen Gegner der Serie, werden sich wohl jetzt ein wenig ärgern.

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3. Reale Handynummer sorgt für reichlich Ärger

Die Handynummer, an die sich die Teilnehmer in der Serie wenden sollen, sobald sie bereit für die Spiele sind, wird in einigen Sequenzen deutlich eingeblendet. Blöd nur, dass es sich dabei um eine reale Handynummer handelt. Die eigentliche Besitzerin wird seither mit täglich tausenden von Anrufen belästigt. Netflix hat daraufhin verkündet, die Szenen noch einmal anzupassen um die Nummer auf diesen Szenen zu entfernen.

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4. Squid Game schreibt Rekordzahlen

Bei der südkoreanischen Produktion handelt es sich nunmehr um die erfolgreichste Netflix-Produktion aller Zeiten. Das war zuvor noch die Serie „Bridgerton„. 82 Millionen Accounts haben die ersten 28 Tagen nach Start reingeklickt.

Netflix gab vor einigen Tagen bekannt, dass „Squid Game“ offiziell 111 Millionen Fans erreicht hat und damit nun den erfolgreichsten Serienstart verzeichne.

Jung Ho-yeon (r.) wurde durch "Squid Game" zum gefeierten Instagram-Star. (jom/spot)

YOUNGKYU PARK/Netflix

5. „Squid Game“ Pop Up-Store löst Schlägerei in Paris aus

Dass die Netflix-Serie mittlerweile so gigantisch ist, dass sie einen eigenen temporären Store in Paris bekommt, sollte schon aufregend genug sein. Der Shop präsentierte den Fans eine Welt rund um die Serie mitten in Frankreichs Hauptstadt.  Außerdem ermöglichte die Fläche den Fans, das Serienspiel „Pumpling Challenge“ vor Ort auszuprobieren. Doch bevor die Fans überhaupt rein durften, kippte die Stimmung:  In einer 200 meter langen Schlangen fingen die Fans an, sich mit Fäusten zu schlagen und sich gegen parkende Autos zu drücken.

Dieses Video zeigt die panische Stimmung während der Schlägerei:

 

Laut Zeugen war die lange Wartezeit Grund für den Stimmungsumbruch, der auch nach hinten losgehen könnte.Fans der Serie versuchten trotz Besucher-Stopp in den Pop-Up-Store zu gelangen, was zur Panik der Menge führte.

 

 

6. Versteckte Hinweise im Spiel

Während sich Spieler fragen, welches wohl das nächste Spiel auf dem Plan sein wird, kriegen Zuschauer schon Hinweise: Alle Spiele sind in Piktogrammen auf die Wände der Schlafsaale gemalt und für Zuschauer ersichtlich.

7. Matrix-Hommage in der Serie

Zu Beginn der Serie, soll sich ein Mann bei einem Spiel zwischen Rot und Blau entscheiden: Diese Szene soll eine Hommage an den ersten Matrix Film sein, in dem Morpheus Neo eine rote und eine blaue Pille anbietet.

Netflix hat auch weitere Easter Eggs in der südkoreanischen Produktion versteckt. Diese könnt ihr hier nachlesen.