Till Lindemann darf nicht auftreten

Till Lindemann darf nicht auftreten
Till Lindemann darf nicht auftreten

IMAGO / ITAR-TASS

30.08.2021 23:03 Uhr

Der Rammstein-Frontsänger wird in Russland verehrt und soll dort eigentlich am Wochenende auf einem Festival in der Nähe von Moskau auftreten. In der Nacht vom Samstag bekam der Rocker aber behördlichen Besuch, während er in einem Restaurant saß.

In puncto Karriere läuft es für den wohl international bekanntesten deutschen Rocker Till Lindemann (58) gerade nicht so gut – sein geplanter Auftritt auf dem berühmten Militärfestival „Spasskaja Baschnja“ fällt ins Wasser. Was die Polizei damit zu tun hat und ob russische Politiker hinter dem Festival-Debakel stecken, erfährst man hier.

Till Lindemann bekommt Besuch von der Polizei

Till Lindemann ist jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, gerne in der Öffentlichkeit zu stehen, oder äußerst gesprächig zu sein. Beides musste der Musiker in der Nacht auf Samstag aber über sich ergehen lassen, als er in einem Restaurant in der Nähe von Moskau speiste. Er bekam spontan Besuch von zehn russischen Polizisten.

Lindemann-Auftritt wird behördlich verboten

Der Einsatz stellte sich als weniger wild heraus, als zunächst gedacht – die Polizei teilte dem Rammstein-Frontmann mit, dass für das gesamte Festival aufgrund von Corona-Auflagen nicht mehr als 500 Konzertbesucher zugelassen werden. Ein Schlag ins Gesicht des Sängers, denn für die Veranstaltung wurden weitaus mehr Karten verkauft.

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Politischer Komplott: Darf Lindemann wegen den Wahlen nicht auftreten?

Der Veranstalter des Militärfestivals Maxim Larin gehört einer oppositionellen Partei in Russland an. Nächsten Monat stehen vor Ort die Wahlen an, ein triftiger Grund, um den Erfolg eines Oppositionellen zu boykottieren. Denn vor allem Till Lindemann wird sicherlich viel Geld für seinen Auftritt verlangt haben – der Rammstein-Sänger ist ja nicht grundlos zu seinem Vermögen von geschätzt 20 Millionen Euro gekommen.