„TV Total“: Sebastian Pufpaff nach Undercover-Mission mit lebenslangem Stadionverbot

Tony PolandTony Poland | 09.12.2021, 13:00 Uhr
Nach Undercover-Mission: Sebastian Pufpaff erhält lebenslanges Stadionverbot
Nach Undercover-Mission: Sebastian Pufpaff erhält lebenslanges Stadionverbot

Foto: IMAGO / Eventpress

Am vergangenen Samstag (4. Dezember) war Sebastian Pufpaff wieder mal geheim und mit versteckter Kamera unterwegs. Der „TV Total“-Moderator versuchte per Verkleidung in die Katakomben des Stadions von Borussia Dortmund zu gelangen. Der Schwindel flog auf und hat nun ernste Konsequenzen.

Bereits in seiner „TV Total“-Premierenshow am 10. November auf ProSieben sorgte Sebastian Pufpaff als Undercover-Double für Lacher. Der 45-Jährige wollte sich unerkannt Zutritt in die Wetten, dass..?“-Studios verschaffen. Er scheiterte kurz vor dem Ziel. Doch offensichtlich ist der Entertainer auf den Geschmack gekommen.

Denn vor Beginn des Kracher-Duells der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (4. Dezember) schlüpfte Pufpaff schon wieder in eine andere Identität. Der Comedian und Satiriker nahm die Züge von BVB-Trainer Marco Rose (45) an und holte sich damit die Eintrittskarte in die Kabine des Gastgebers. Dachte er. Denn es sollte anders kommen.

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Sebastian Pufpaff macht den Marco Rose

Anstoß des Gags sei die Ähnlichkeit zum Dortmunder Trainer gewesen. „Mir hat man mal gesagt, dass ich Marco Rose ähnlich sehe. Ich habe sogar schon einmal als Marco Rose ein Autogramm gegeben“, erklärte er bei „TV Total“ am Mittwochabend (8. Dezember). Alleine in seiner Verkleidung, inklusive Make-Up, Rose-Frisur und Klamotten, wären die Chancen auf Zutritt aber zu gering gewesen.

Also besorgte sich der Moderator eine Kopie des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund sowie einige Helfer in schwarz-gelben Trainingsanzügen, um eine Fußballmannschaft vorzutäuschen. Dazu muss man wissen, dass der Teambus des BVB im April 2017 Ziel eines Sprengstoffanschlags wurde. Für diese demzufolge geschmacklose Aktion erntete Sebastian Pufpaff einen regelrechten Shitstorm in den sozialen Medien.

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Die Ähnlichkeit zu Marco Rose ist verblüffend

Foto: IMAGO / Laci Perenyi

Vor der Kabine war Endstation

Jedenfalls fuhr die täuschend echt wirkende Dortmunder Gruppe im Bus durch mehrere Kontrollen des „Signal Iduna Parks“, der Heimspielstätte von Borussia Dortmund. Fans machten sogar immer wieder Fotos, die Undercover-Mission schien tatsächlich durchzugehen. Aber vor der BVB-Kabine war Schluss, ein Security-Mitarbeiter erkannte den Fake-Doppelgänger.

Weder lustig noch komisch fand die Aktion vor Ort allerdings niemand. Der Bluff flog auf und Sebastian Pufpaff wurde sofort vom Gelände verwiesen. Naja, wenigstens kannte der Nachfolger von Stefan Raab (55) dieses Gefühl schon aus seinem gescheiterten Erstversuch bei Wetten, dass..?“.

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Sebastian Pufpaff erhält Stadionverbot auf Lebenszeit

Bitter nur, dass Sebastian Pufpaff selbst glühender Fan von Borussia Dortmund ist. Die Verantwortlichen des Ruhrpott-Klubs zeigten nämlich keine Gnade und belegten den Schwindler mit einem lebenslangen Stadionverbot. Mit einem Aufruf richtete er sich abschließend an die Zuschauer:innen bei „TV Total“. Das BVB- sowie das „TV Total“-Logo hätten doch dieselben Farben, Gelb und Schwarz.

„Was zusammengehört, muss doch zusammenwachsen“, forderte er. Also sollen Fans ab sofort mit Schlachtrufen wie etwa „Wir wollen den Puffi sehen“ versuchen, das Stadionverbot aufzuheben. Immerhin verzichteten die Borussen auf strafrechtliche Ansprüche.

UPDATE zu Sebastian Pufpaff: Doch kein lebenslanges Stadionverbot in Dortmund?