Youtubestar Marvin Wildhage legt alle rein: „Anwälte sind etwas sehr Gutes“

Youtubestar Marvin Wildhage legt alle rein: "Anwälte sind etwas sehr Gutes"
Youtubestar Marvin Wildhage legt alle rein: "Anwälte sind etwas sehr Gutes"

© Youtube/Marvin

09.07.2021 21:00 Uhr

Marvin Wildhage hat das geschafft, was viele YouTuber sich wünschen - bekannt zu werden durch Prank-Aktionen, die besonders Influencer so richtig auflaufen lassen.

Social-Media-Star Marvin Wildhage ist gefragt wie nie, spätestes nach seinem Internet-Prank, bei dem er Influencer eine gefakete Creme zur unterstützenden Produktbewerbung unterjubelte, die sich am Ende als einfaches Gleitgel entpuppte. Außerdem „erschlich“ sich der  25-Jährige sogar schon einen Doktortitel. Bei solchen Aktionen ist rechtlicher Ärger vorprogrammiert.

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Marvin Wildhage hat diverse Anwälte

Jetzt verriet Marvin im Talk mit Joyn, dass er gleich mehrere Anwälte habe. „Ich habe einen Medienanwalt aus Hannover, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite und der mir als Laien auch immer alles sehr gut erklärt“. Anwälte seien meistens „negativ konotiert“ so Wildhage, dabei sei es gar nicht so schlecht einen oder auch mehrere zu haben. „Wenn ich einen Vertrag für eine Kooperation bekomme, schick ich den ja auch rüber, um den zu prüfen“.

Zusätzlich zu seinem Medienanwalt habe er auch einen Strafverteidiger und würde sich auch zwischenzeitlich mal Rat bei dem YouTuber „Herr Anwalt“ bei Patentfragen suchen.

Viele Schrottprodukte dabei

Größere Aufmerksamkeit erlangte Marvin Wildhage vor einigen Monaten, als er verschiedenen Influencern die sogenannte „Hydro-Hype“-Creme andrehte, um aufzudecken, dass viele Instagramer auch für Schundprodukte Werbung machen, ohne sie vorher ausreichend geprüft zu haben. Influencer wie Enisa Bukvic fielen tatsächlich auf das Gleitgel, getarnt als Wundercreme, herein und stellten es ungeprüft auf ihren Plattformen vor. „Es gibt viele Produkte, die nachweislich Mist sind – Zahnschienen, Gummibärchen für die Haare, es gibt so viele Produkte, die dann irgendwie vitalisieren sollen“. Marin Wildhage wollte es selbst austesten – mit Erfolg, wie wir bereits berichteten.

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Alles ist käuflich im Netz

Das Probleme liege inzwischen auch darin, dass man sich im Netz alles kaufen könne – von 5-Sterne-Bewertungen über Google-Rezensionen bis Güte-Siegel. „Wenn du da wirklich kriminelle Energie reinsteckst, kannst du wirklich binnen kürzester Zeit eine Firma aufbauen, die Mist verkauft, aber sagt, es sei gut“.