ZDF-„Fernsehgarten“ erntet schon wieder einen Shitstorm

Sophia VölkelSophia Völkel | 13.06.2022, 19:16 Uhr
Andrea Kiewel beim diesjährigen ZDF-"Fernsehgarten"
Andrea Kiewel und das ZDF sind mal wieder ins Fettnäpfchen getreten

Foto: imago / Eibner

Umweltschutz steht mehr denn je im Fokus vieler Menschen - der ZDF-"Fernsehgarten" scheint sich um das Thema Klima aber nicht zu kümmern. Dafür ernteten sie nun einen Shitstorm vom Feinsten.

Für Andrea Kiewel und den „ZDF“-Fernsehgarten verläuft nicht immer alles störungsfrei. Nachdem Kiewel vor wenigen Wochen bereits ins Fettnäpfchen getreten hatte, als sie Lili Paul-Roncalli nach ihrem Kinderwunsch fragte, sorgt das Format wieder mal für negativen Gesprächsstoff.

Am Sonntag, den 12. Juni 2022, gab es ein Jubiläum zu feiern: die 600. Folge der „am längsten laufenden Live-Open-Air-Unterhaltungssendung der Welt“ flimmerte über die Bildschirme. Und das wollte der Sender natürlich gebührend feiern, doch das ging für einige nach hinten los.




Shitstorm gegen den ZDF-„Fernsehgarten“

Zu Ehren der Jubiläums-Folge flogen fünf Flugzeuge über den Mainzer Lerchenberg und hinterließen im Himmel einen weißen Schriftzug: „600. Fernsehgarten“. In Zeiten von Klimawandel, verstärktem Umweltschutz und riesigen finanziellen Problemen nicht unbedingt die beste Idee.

Nach Kiwis Kinderfrage in „Fernsehgarten“: Lili Paul-Roncalli äußert sich

Das empfanden auch die Zuschauer so. In den sozialen Netzwerken brach ein regelrechter Shitstorm über den „Fernsehgarten“ ein. Unter anderem schrieb ein User ironisch: „Super Nachhaltig: Fünf Flugzeuge nebeneinander pupsen Abgase aus für Werbebotschaften.“

Ein anderer wetterte: „Was? Skytexter im Fernsehgarten – das ist ja wohl alles andere als umweltbewusst! Das ZDF sollte sich schämen!“ Wieder ein anderer kommentierte: „Während ihr nicht mehr Autofahren und Eure Duschköpfe wechseln sollt, schöpft der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk mal eben so aus dem Vollen.“

Eigenttlich sollen die Paraffin-Wölkchen keine umweltschädlichen Rückstände hinterlassen haben, trotzdem sind die Fernseh-Zuschauer sauer.

Andrea Kiewel fliegt jeden Sonntag zweimal

Und das ist noch nicht alles, was die Gemüter erhitzt. Das Thema Umwelt kam nämlich bereits bei der letzten Folge am 05. Juni 2022 nicht gut weg. Dabei ging es explizit um Moderatorin Andrea Kiewel. Die ist nämlich selbst kein Vorbild in Sachen CO2-Fußabdruck.

Seit sieben Jahren lebt die 57-Jährige in Tel Aviv, Israel – wenn der „Fernsehgarten“ ausgestrahlt wird, fliegt sie jede Woche von dort nach Mainz. Also zwei mal an einem Tag, denn Sonntagabend geht es auch schon wieder zurück nach Hause.