Donnerstag, 21. März 2019 00:51 Uhr

Annett Louisan über die Schattenseiten des Ruhms

Seit über 15 Jahren ist Annett Louisan (40) in der deutschen Musiklandschaft unterwegs. In dieser Zeit hat die „Das Spiel“-Sängerin so manchen kommen und gehen gesehen. An eine besondere Begegnung denkt sie noch heute gerne zurück, wie sie im Interview Klatsch-tratsch.de verrät.

Annett Louisan über die Schattenseiten des Ruhms

Foto: Christoph Köstlin

„Eine besondere Begegnung war die mit Udo Jürgens, mit dem ich kurz vor seinem Tod noch zusammenarbeiten durfte. Es hat mir sehr gefallen wie weise, offen und charmant er mit Menschen war und wie gut er mich gesehen und verstanden hat. Ein schöner Blick in die Zukunft.“

Quelle: instagram.com

„Davor habe ich große Angst“

Es geht aber auch anders, verrät sie: „Das stimmt mich Hoffnungsvoll, dass man nicht irgendwann als Mensch in der Öffentlichkeit zu einem Ich-ich-ich-Menschen wird und anderen Leuten gar nicht mehr zuhören kann, weil es immer um einen selbst geht und man ständig die Anerkennung und Aufmerksamkeit braucht. Davor habe ich große Angst und so will ich nicht werden. So kann man auch nichts bedeutendes mehr erschaffen, weil nichts mehr dazukommt, bin ich der Meinung.“

Quelle: instagram.com

Solche Leute habe sie im Musik-Biz schon mehrmals angetroffen: „Klar habe solche Leute schon getroffen, aber ich nenne jetzt keine Namen. Das Showbiz und das Rampenlicht, das macht schon was mit einem. Es ist immer auch gefährlich. Erfolg verstärkt alles, was man in sich hat. Das Gute und das Schlechte. Es kann Dinge aus einem herausholen, die man nicht wollte oder nicht mehr kontrollieren kann. Haben wir nicht alle, alles in uns? Man muss gut aus sich aufpassen und sich selbst ab und zu überprüfen und hinterfragen.“

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