14.03.2020 18:51 Uhr

DSDS: Marcio Pereira Conrado bekam Morddrohungen

TVNOW / Stefan Gregorowius

Für die verbliebenen sieben DSDS-Kandidaten wird es Ernst, denn die Liveshows stehen an. Einer davon ist Marcio Pereira Conrado, der am 14. März versucht mithilfe der Zuschauer in die nächste Runde einzuziehen und dem Sieg somit einen Schritt näher zu kommen.

Im Kölner Studio wird aufgrund des kursierenden Coronavirus zwar kein Publikum vor Ort sein, doch aufgeregt ist der Paradiesvogel dennoch, wie er gegenüber klatsch-tratsch.de erzählt hat. „Es ist wie eine Achterbahn, du freust dich und bist trotzdem ein bisschen nervös.“

DSDS: Marcio Pereira Conrado bekam Morddrohungen

TVNOW / Stefan Gregorowius

Fliegt er wegen der Aufregung raus?

Ob ihm das Lampenfieber am Ende im Weg steht und er deswegen gar rausfliegt, kann der Schweizer aber noch nicht einschätzen. „Ich sehe meine Chancen 1 zu 7. Wir sind alle wirklich zusammen gewachsen, wir haben die gleiche Schule gehabt. Ich denke, ich habe genau die gleichen Chancen wie der Beste, aber auch wie der Schlechteste, weil ich denke, wir sind alle auf dem gleichen Niveau“, so Marico weiter.

„Mein Favorit ist leider schon ausgeschieden, mein Favorit war nämlich immer der Manolito. Dass er überhaupt ausgeschieden ist, da habe ich mich schon gewundert“, beurteilte er die Entscheidung der Jury. Von nun an liegt es aber in der Hand der Zuschauer, die von zuhause aus für ihre Favoriten voten können.

DSDS: Marcio Pereira Conrado bekam Morddrohungen

TVNOW / Stefan Gregorowius

Mit denen versteht er sich am besten

Dabei hofft er, dass das Publikum nicht nur für ihn, sondern auch für seine „Mädels“ anruft. „Ich verstehe mich vor allem mit den Mädels sehr gut. Ich hatte schon in der Schule immer Freundinnen und hier verstehe ich mich super mit Lydia und Paulina.“

„Tatsächlich ist es so, wir essen alle miteinander, wir performen alle miteinander, wir üben alle miteinander, es ist sehr harmonisch. Wir wissen natürlich, dass wir alle Konkurrenten sind, aber wir ziehen alle an einem Strang. Es gibt niemanden, der sich zurückzieht. Wir bauen uns auf und wir geben uns Tipps.“

DSDS-Marcio Pereira Conrado bekam Morddrohungen auf Instagram

TVNOW / Stefan Gregorowius

Outing mit 11 Jahren

Conrado polarisiert allerdings nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Stimme, sondern auch mit seiner Geschichte. Bereits im Alter von elf Jahren outete er sich nämlich als homosexuell. Doch bekommt er deswegen auch per Instagram böse Nachrichten zugesendet?

„Es sind recht wenig Leute, die mich attackieren. Natürlich hatte ich auch fünf bis sechs Nachrichten, wo die Leute geschrieben haben, bring dich um oder ‚Du Scheiß Schwuchtel‘. Ich lass das an mir abperlen. Die Leute, die meine Message verstehen und hinter mir stehen, sind viel mehr. Schlussendlich wäre es Blödsinn, den Fokus auf diese sechs Menschen zu liegen, die dich ärgern wollen. Ich konzentriere mich lieber auf die anderen 12.000 die mir auf Instagram folgen“, erklärte er gegenüber klatsch-tratsch.de.

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Namhafte Vorbilder

Doch anstatt sich von Hatern ablenken zu lassen, konzentriert sich der Schweizer auf seinen Traum, Sänger zu werden. Dabei behält er außerdem stets seine Idole im Blick.

„Ich sehe mich in dem Genre Pop, Hip Hop, Soul und R’n’B. Es gibt einige Vorbilder, ich finde Solange Knowles super, Avril Lavigne aber auch. Ganz tolle Texte und auch sehr reale Texte. Ich finde aber auch so Leute wie Cardi B oder Nicki Minaj super toll oder auch alte Künstler wie Freddie Mercury oder David Bowie.“