13.11.2020 12:04 Uhr

Jazzy Gudd: Darum hat sie keinen Kontakt mehr mit BTN-Kollegen

Knapp zwei Jahre lang zählte Jazzy Gudd in ihrer Rolle als Eule zu den Stars der RTL2-Reality-Seifenoper "Berlin – Tag & Nacht". Es gab mehrere Gründe, warum sie die Sendung verlassen hat, verrät die 31-Jährige im Gespräch mit klatsch-tratsch.de.

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„Zum einen war es schwierig die Musik mit einer Daily-Soap unter einen Hut zu bringen. Ich habe wirklich fünf Tage die Woche gedreht. Man war ständig eingespannt und hat dann auch einen Exklusiv-Vertrag“, erklärt Jazzy Gudd.

Fluch und Segen zugleich

Berlin – Tag & Nacht“ sei Fluch und Segen gleichzeitig gewesen, erklärt sie weiter. Durch ihre Rolle als Sängerin Eule öffneten sich zwar viele Türen für sie, aber es seien ihr auch viele Steine in den Weg gelegt worden. So gab es viele vertragliche Einschränkungen, die sie in einigen Punkten einschränkten.

„Alles hat sich nur in diesem RTL2-Dunstkreis abgespielt und es war mir halt wichtig auch Menschen darüber hinaus zu erreichen. Das war dann aber gar nicht so einfach, weil ich nicht einfach so mal zu ProSieben oder Sat1 hätte gehen können. Die hätten dann gesagt: ‚Ne, die wollen wir nicht. Die ist ein RTL2-Gesicht.’“

„Ich reihe mich ungerne in sowas ein“

Für Gudd sei es befreiend, sich nun ausschließlich um sich und ihre Musik kümmern zu können. Und auch auch wenn ihr BTN-Ausstieg nun schon einige Jahre zurückliegt und Corona es gerade für Musiker aktuell sehr schwer macht, habe sie dennoch keine Pläne zur Sendung zurückzukehren und das hat einen guten Grund:

„Wenn man den Verlauf der Serie sieht, es sind so viele alte Schauspieler wieder gekommen: Fabrizio, JJ, Ole. Ich reihe mich nicht gerne in so etwas ein und sage: ‚Es gehen alle zurück, also mache ich das jetzt auch‘. Ich bin dann eher so, dass ich sage: ‚Dann erst recht nicht.'“

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„Will nicht immer mit Eule in Verbindung gebracht werden“

Außerdem sei ein Eule-Comeback für sie sehr widersprüchlich, „weil ich gesagt habe, dass ich mich von Eule trenne und jetzt unter meinem bürgerlichen Namen Musik mache. Ich will nicht immer mit Eule in Verbindung gebracht werden.“

Sie könne aber dennoch nachvollziehen, warum viele der anderen Ex-BTN-Stars zur Serie zurückkehren. „Ich glaube, die haben nach einer langen Pause wieder Bock drauf. Es macht ja auch Spaß dort zu drehen. Natürlich ist es auch eine feste Einkommensquelle. Du bist fest angestellt und man kann mit einem Auftritt in der Serie wieder auf sich aufmerksam machen.“

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Eine Frage des Geldes

Die Comebacks ihrer ehemaligen BTN-Kollegen hätten ganz klar finanzielle Gründe, so Gudd – gerade in den aktuellen Corona-Zeiten. „Jeder, der etwas anderes sagt, ist nicht ehrlich.“

Zu ihren alten Arbeitskollegen aus Eule-Zeiten habe Jazzy Gudd kaum bis gar keinen Kontakt mehr, verrät sie. „Ich war nie so richtig involviert.“ Allerdings gäbe es eine Ex-BTN-Kollegin, der sie dafür aber besonders nahe stehe: „Ich bin super eng mit Nina Chartier befreundet. Die ist ja auch nicht mehr dabei.“

Der Grund, warum sie nie besonders eng mit ihren „Berlin – Tag & Nacht“-Kollegen war habe einen ganz einfachen Grund: „Ich habe als Berlinerin auch meine ganzen Ur-Freunde und deswegen konnte ich Arbeit und Privates immer gut trennen. Ich hatte meine Leute und das war gut so.“ (DA)