Dienstag, 29. Oktober 2019 22:46 Uhr

Jella Haase über das „Das perfekte Geheimnis“ und das Dilemma unserer Zeit

Constantin Film

Am 31. Oktober kommt die Komödie „Das perfekte Geheimnis“ in die Kinos, für die unter anderem auch Elyas M’Barek (37) und Jella Haase (27) vor der Kamera standen. Bei dem Streifen handelt es sich um eine Neuverfilmung des italienischen Originals „Perfetti sconosciuti„. Gegenüber klatsch-tratsch.de verriet die Darstellerin weitere interessante Details über den Film.

Im Gegensatz zu anderen Komödien mit belanglosen Liebes-Storys thematisiert „Das perfekte Geheimnis“ eines der wohl relevantesten Themen unserer heutigen Gesellschaft: Den Umgang mit Smartphones. Fast jeder benutzt es täglich, um Bilder und sinnlose Texte und Emojis zu versenden, andere Personen auf Instagram zu stalken oder um gelegentlich auch um zu telefonieren. Im Laufe der Zeit sammeln sich so in jedem Handy Geheimnisse an, die man meistens nicht einmal mit dem Partner teilen möchte – oder sollte.

Jella Haase über das "Das perfekte Geheimnis" und das Dilemma unserer Zeit

Jella Haase und Regisseur Bora Dagtekin. Foto: Constantin Film

Darum geht’s

In dem Streifen treffen sich sieben Freunde, darunter auch Paare zu einem gemeinsamen Essen. Dabei entschließt sich die Gruppe zu einem fiesen Spiel, in dem jeder sein Smartphone auf den Tisch legt. Alles was während des Treffens von dem Smartphone empfangen wird, muss laut vorgelesen und mit den Anderen geteilt werden. Dabei kommen, wie der Name des Films schon verrät so einige Geheimnisse ans Licht, wodurch auch die ein oder andere hitzige Diskussion entsteht.

Der Film wurde im Jahr 2016 erstmals in Italien verfilmt, wo er mit 2,7 Millionen Kinobesuchern zu einem vollen Erfolg wurde. Mittlerweile wurde die Idee des Streifens in zahlreichen Ländern auf die Leinwand gebracht. „Der Film wurde ja in rund 18 Ländern – glaube ich – verfilmt und ich finde es interessant zu sehen wie die verschiedenen Kulturen das unterschiedlich interpretiert haben“, so Haase gegenüber klatsch-tratsch.de. „Ich habe auch die italienische Version gesehen. Die hat mir sehr gut gefallen“, so die Schauspielerin aus „Fack Ju Göhte“ weiter.

Drehbuch von Philosophen gegen gelesen

Doch die Handlung weckte nicht nur das Interesse der Zuschauer. „Das Drehbuch wurde sogar von Philosophen gegengelesen“, berichtete die Berlinern. Deren Neugierde scheint ein weiteres Anzeichen für die Relevanz der im Film angesprochenen Thematik.

Zudem belegt das auch, dass die Gespräche im Film absolut authentisch sind und von Geisteswissenschaftlern mit erarbeitet wurden. „Das perfekte Geheimnis“ lehrt uns also so einiges. Unter anderem auch das Handy einfach mal bei Seite zu legen und stattdessen offen über Probleme zu reden.

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren