Dienstag, 12. Mai 2020 17:42 Uhr

Nico Santos: „Ich habe mir echt vorgenommen, nicht zu weinen“

Foto: TVNOW / Markus Hertrich

Mit seiner Teilnahme bei der aktuellen Staffel von „Sing meinen Song“ erfüllt sich Nico Santos einen lang gehegten Wunsch, wie er im Gespräch mit klatsch-tratsch.de verrät.

In der heutigen zweiten Folge, die ab 20:15 Uhr bei Vox und TV Now läuft, stehen Nicos Musik und die Geschichten dahinter im Mittelpunkt. Anschließend gibt es ab 22:10 Uhr „Die Nico-Santos-Story“, in der die Zuschauer den Sohn des berühmten „Melitta-Mann“ noch besser kennen lernen.

Was bedeutet es für dich, bei der Sendung dabei zu sein? Was war dein erster Gedanke als du angefragt wurdest?
Ich habe früher schon mitbekommen, als Freunde von mir angefragt wurden, wie schön es wäre, dort selbst mal teilzunehmen. Ich bin nämlich ein riesiger Fan dieser Sendung. Dort geht es wirklich nur um Musik. Emotionen und Aufrichtigkeit sind da das Wichtigste und deshalb bin ich einfach so glücklich, das miterlebt zu haben. Dort habe ich nicht nur künstlerisch, sondern auch menschlich viel gelernt, wozu ich sonst nie die Möglichkeit bekommen hätte.

Was dachtest du anfangs über die anderen Künstler, die dort mitgemacht haben?
Max und Lea kannte ich schon sehr, sehr gut. MoTrip kannte ich ein bisschen und von Michael, Jan und Ilse kannte ich dann halt nur die Nummern, die jeder so kennt. Jeder einzelne hat mich komplett von den Socken gehauen. Jan hat es geschafft noch Theater zu den Musikstücken zu machen. Das war Kunst in der höchsten Form.

Es war wunderschön anzusehen und ein Privileg, dabei gewesen zu sein. Ilse hat aus deutschen Pop Nummern amerikanische Country-Hits gemacht. Das waren Nummer-eins-Hits. Die klangen unfassbar gut. MoTrip hat aus Hits sozialkritische Songs gemacht, wie bei “80 Millionen”, den er zu seiner persönlichen Geschichte gemacht hat. Er hat Sachen aus Songs gemacht, die hätte man sich nicht erträumen können. Ich habe mir echt vorgenommen nicht zu weinen und beim zweiten Song hab ich schon geheult.

Foto: TVNOW / Markus Hertrich

Bist du denn allgemein nah am Wasser gebaut?
Nein, gar nicht. Ich bin echt nicht nah am Wasser gebaut. Das war echt verrückt, weil alle immer sagen, das da alle so viel weinen und dann ist man dort und heult nach dem zweiten Lied.

Wer hat dich am meisten überrascht?
Das ist schwer zu sagen. Jan, Ilse und MoTrip teilen sich da den Platz, weil die so unterschiedliche Versionen gesungen haben.

Was war dein persönlicher Gänsehaut-Moment?
Wie Lea meinen persönlichsten Song gesungen hat.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Nico Santos (@nicosantosofficial) am Mär 16, 2020 um 3:43 PDT

Was war denn deine größte Herausforderung?
Meine größte Herausforderung war es Songs auf deutsch zu singen, weil ich das bisher erst relativ selten gemacht habe. Mir deutsche Texte zu merken, war schon schwieriger für mich, als englische. Sogar viel, viel schwieriger. Die größte Herausforderung war ein Song von MoTrip, den ich komplett umgeändert habe.

Alle, mit denen ich gesprochen habe, die schon in den Jahren zuvor an den Staffeln teilnahmen, sagten, dass dort Freundschaften entstanden sind, die ihrer Meinung nach das ganze Leben halten. Wie siehst du das?
Das sehe ich zu hundert Prozent genauso. Mit Max hatte ich das halt, dass wir uns vorher schon als Kollegen kannten. Jetzt ist es aber so, dass wir wirklich Buddys geworden sind. Die Produzenten mussten uns gegen Ende der Show schon an das jeweils andere Ende der Couch setzen, weil das teilweise wirklich so war, wie in der Schule. Wir waren wie zwei Rabauken, die die ganze Zeit nur Quatsch gemacht haben. Es war echt lustig. Der Lehrer musste dann quasi die beiden Jungs auseinandersetzen.

Das haben auch schon mehrere Leute gesagt, dass es eher so ein Flair von einer Klassenfahrt hat.
Ja, hundert Prozent. Eins zu eins.

Mit wem hast du durch diese Sendung die tiefste Freundschaft? Ist das Max oder hast du noch andere Leute besonder ins Herz geschlossen?
Also, ich muss wirklich sagen, dass ich echt alle ins Herz geschlossen habe. Auch mit Lea und MoTrip habe ich ein super Verhältnis. Ich glaube mit Max habe ich dennoch am meisten diese Verbindung, weil man sich schon vorher so gut kannte und man viele Parallelen hat.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Nico Santos (@nicosantosofficial) am Feb 18, 2020 um 3:54 PST

Gab es auch Situationen, in denen Reibereien entstanden sind?
Nicht ein einziges Mal. Die Produzenten meinten selbst, dass es verrückt ist, dass sich alle so gut miteinander verstanden haben. Es gab niemanden, der sich nicht integriert gefühlt hat. Es war einfach eine wunderschöne, geile Familie und das hätte ich mir nicht besser vorstellen können.

Hast du denn vor, so wie Künstler in den vorherigen Staffeln, mit den anderen Musik zu machen oder andere Projekte anzugehen?
Jetzt gerade ist natürlich eine schwierige zeit, um Dinge zu planen, weil man die Möglichkeiten gerade einfach nicht hat, aber es wird auf jeden Fall passieren. gar keine Frage.

Diese Songs werden  heute Abend neu interpretiert:
Jan Plewka – „Better“
MoTrip – „Changed“
Ilse DeLange – „Rooftop“
Michael Patrick Kelly – „Die in your arms“
LEA – „Walk in your shoes“
Nico Santos – „Low on love“
Max Giesinger – „Unforgettable“

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