Dienstag, 12. Mai 2020 18:36 Uhr

Anna Wintour: Corona wird die Modebranche hoffentlich verändern

imago images / PA Images

US-Vogue-Chefin Anna Wintour hofft, dass sich die Modebranche durch Corona verändern wird. Und zwar nachhaltig – im doppelten Sinn.

Die 70-jährige Chefredakteurin des Magazins „Vogue“ ist der Meinung, dass sich die Designer aufgrund der Gesundheitskrise an die neuen Umstände anpassen müssen.

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"We’re all experiencing our homes in new ways," writes Anna Wintour in this week's letter. "The drawbacks are pretty obvious: We miss human contact, chance encounters at the office that yield new ideas, the give and take of in-person interaction. My friends and colleagues with young children are juggling responsibilities as never before. But some benefits of confinement are starting to sink in too. There is the saved time and money (and carbon emissions) from the lack of commuting. There is the freedom to accomplish tasks on one’s own timetable. There are no work trips on the calendar, no events to attend, so much less to-ing and fro-ing and running from one appointment to another. Instead of all of that, there is time—time as never before." At the link in our bio, Wintour reflects on how she is learning to appreciate #WFH, one day at a time.

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In einer Kolumne auf „Vogue.com“ erklärt die Modeexpertin: „Die Modebranche hat bereits jahrelang über Veränderung gesprochen und verändert sich nun endlich. Wie werden Kollektionen entstehen? Wie werden sie gezeigt werden? Nicht auf die alte Art und Weise und da bin ich gespannt drauf.“

Vorbild Armani

Die Journalistin lobte den italienischen Modeschöpfer Giorgio Armani, der vor kurzem die Präsentation seiner Couture-Kollektion, die in diesem Sommer für Paris geplant war, auf den Januar 2021 und nach Mailand verlegt hat.

Wintour: „Was für ein Gewinn für Mailand, das von dieser Pandemie hart getroffen wurde und was für ein positives Vorbild für die Modeindustrie, dass Armanis Kollektion keiner Saison angehören wird, was Giorgios wichtiges Statement widerspiegelt, dass Mode auf diese Krise damit reagieren muss, weniger herzustellen und nachhaltigere Designs zu entwerfen.“ (Bang/KT)

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