12.06.2020 09:15 Uhr

Gucci kommt mit virtuellen Läden

imago images / Independent Photo Agency Int.

Das Fashion-Label „Gucci“ testet einen virtuellen Shopping-Beratungsservice. Die italienische Modemarke passt sich damit den Gegebenheiten der Corona-Pandemie an und startet „Gucci Live“, das es Kunden ermöglichen soll, mithilfe eines Videochats direkt mit Beratern zu sprechen.

Der Initiative „ChargedRetail“ zufolge, testet das Unternehmen derzeit ein hochtechnologisiertes „Fake-Geschäft“ in Florenz, das über hochauflösende Kameras und besondere Lampen verfügt.

Diese Städte sollen dabei sein

Bei Erfolg will „Gucci“ ähnliche Geschäfte in New York, Shanghai, Singapur, Sydney und Tokio eröffnen. Unterdessen hat der Art Director des Modehauses, Alessandro Michele, kürzlich verraten, dass die Fashion-Shows im September wegen der Pandemie wohl nicht stattfinden können.

Im Gespräch mit „Vogue.co.uk“ erzählte der Modeschöpfer: „Wir haben nun bereits seit längerer Zeit geschlossen, deshalb denke ich nicht, dass wir reguläre Veranstaltungen im September abhalten können. Ich will einen neuen Termin finden.“

Weniger Laufstege

Aufgrund des langen Lockdowns hat Michele die Prozesse innerhalb des italienischen Unternehmens außerdem neu überdacht. Eine der ersten großen Veränderungen, die er durchsetzte, ist die Reduktion der Modenschauen auf nur noch zwei pro Jahr. (Bang/KT)

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