Freitag, 1. März 2019 22:36 Uhr

Selma Blair will Mode für behinderte Menschen machen

Foto: Sheri Determan/WENN.com

Selma Blair möchte nach ihrer Multiple-Sklerose-Diagnose eine „schicke“ Modelinie für Menschen mit Behinderung entwerfen. Die 46-jährige Schauspielerin war am vergangenen Sonntag (24. Februar) mit Gehstock zur Oscar-Party der US-Zeitschrift ‚Vanity Fair‘ gekommen und posierte für die Fotografen.

Selma Blair will Mode für behinderte Menschen machen

Foto: Sheri Determan/WENN.com

Es war ihr erster öffentlicher Auftritt seit der Schockdiagnose im vergangenen Jahr, bei der es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems handelt. Die Krankheit kann das Gehirn, das Rückenmark sowie die Sehnerven befallen.

Der 46-jährige ‚Eiskalte Engel‘-Star hat nun jedoch seinen großen Traum verraten, denn von der Krankheit lässt er sich nicht so leicht unterkriegen. Blair will mit dem Designer Christian Siriano, der für Billy Porter anlässlich der Oscars dessen Smoking-Kleid entwarf, zusammenarbeiten, um eine behindertengerechte Kollektion zu kreieren, die stilvoll und „komfortabel“ ist.

„Ein Stock kann ein großartiges Mode-Accessoire sein“

Im Gespräch mit ‚Vanity Fair‘ sagte Blair: „Kleidung ist wie eine Show. Ich würde gerne mit jemandem wie Christian Siriano zusammenarbeiten und eine Kollektion entwerfen, die jeder tragen kann – nicht nur Menschen, die notwendigerweise anpassungsfähige Kleidung brauchen, sondern für diejenigen, die Trost wollen. Man kann immer noch schick sein, du solltest nicht auf Stil verzichten müssen. Ich bin auf Instagram mit so vielen Leuten in Kontakt getreten, die gesagt haben, dass sie sich immer für ihren Stock schämen. Sie möchten immer noch Teil des Lebens sein und nicht eine schlurfende Person, für die die Menschen aus dem Weg gehen, weil sie sich schlecht fühlen. Ein Stock kann ein großartiges Mode-Accessoire sein. Ich habe wirklich das Gefühl, dass Menschen mit Behinderungen für viele Menschen unsichtbar sind, weil sie sich unwohl fühlen.“

Die Schauspielerin, die ihren siebenjährigen Sohn Arthur großzieht, besteht auch darauf, dass sie nach ihrer MS-Diagnose weiterhin „glücklich“ sei und möchte dabei helfen, dass sich andere in ihrer eigenen Haut ebenfalls „wohl fühlen“.

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